Clubabend des 12.05.2026 - Gespräche über Fotoausstellung, Elfis Vortrag über Rajasthan, Bildbesprechungen
Aloha! 🏝️
Herzlich willkommen lieber Zweibeiner zu einem weiteren Clubabendbericht, welchen meine Wenigkeit mittels Zehnfingersystem in den unendlichen Weiten des Internets manifestiert hat. Kurzes Vorwort: Ich habe mir am 24.3.2026 ja ein E-Bike gesnackt, welches mir den Spaß am Radfahren zurückgebracht hat. Lack, Verarbeitung, Features, Komfort, alles tiptop. Vor dem Clubabend war ich beim Optiker meines Vertrauens (keine Werbung) und habe mich in zwei Sonnenbrillen verliebt. Eine fürs Rad- und die andere fürs Autofahren. Ich bin wirklich happy, da vor allem der Tragekomfort und der Look einfach spitze ist. Ich hatte in den letzten Monaten schon eine gewisse Vorstellung, wie meine Radfahrbrille zu sein hatte und beim Anprobieren kam mir dann der Gedanke auf: "Die isses, die muss ich haben."
Wenn ihr Kontaktlinsen oder Brillen jeglicher Art haben wollt, schaut mal beim Eichholzer vorbei und bestellt ihm liebe Grüße vom Hubert, da freut er sich 😄. Holt euch bei der Gelegenheit eines seiner großen, hochwertigen Brillenputztücher, die ihr auch für eure Objektive benutzen könnt. Wenn ich davon überzeugt bin, werdet ihr es auch sein, trust me.
Mit zwei schnieken Sonnenbrillen und passenden Etuis und einem vollen Magen ging es dann schließlich zum Konferenzraum. Die Aufstellung der Tische war dieses Mal anders. Nicht- wie sonst- zu einem U geformt, sondern in der Mitte zusammengestellt, was wesentlich vorteilhafter ist, wenn man miteinander reden und man sich besser verstehen möchte. Schnell füllte sich der Raum und Manfred, Monika, Christian, David usw. trudelten nacheinander ein.
Während ich mich mit Karl über Mistfilter und seine Meinung dazu unterhielt, kamen wir schließlich zum Thema Fotoausstellung. Ich denke, ich brauche nicht zu erwähnen, wie genial es ist, seine Bilder ausgedruckt in einem schicken Rahmen zu sehen und eventuell bleibt einer der Besucher genau vor deinem Bild etwas länger stehen und du malst dir gedanklich aus, was er beim Anblick fühlen muss- was er denkt. Man fragt sich, ob die Emotionen auch für andere so rüberkommen wie für einen selbst. Ich muss auch sagen, dass ich Null Erfahrung in diesem Bereich habe. Der Fotoclub in St.Valentin zum Beispiel hat- soweit ich weiß- jährlich eine Fotoausstellung und dahingehend Routine in diesem Bereich. Wir sprachen grob über Ort und Organisation. Alfred kennt jemanden bei der Gemeinde, der uns dabei helfen und dieses Projekt initiieren könnte. Es sei ein großes Projekt, für welches wir einige Clubabende brauchen, um die nötige Vorbereitung voranzutreiben.
Eine bestimmte Person- die ich jetzt namentlich nicht nennen werde- hatte berechtigte Zweifel geäußert. Es wäre der damalige Ausbildungsabschluss gewesen; jeder hatte seine Mappe, seine Bilder, die Vorbereitungen waren abgeschlossen... und dennoch fiel es schlussendlich ins Wasser. Die Person wisse nicht mehr genau, woran es lag, aber all die Blut, Schweiß und Tränen waren für die Katz 🐈. Ehrlich gesagt unterschätze ich das Vorhaben weil es sich in meinem Kopf einfacher anhört, als es wahrscheinlich ist. Man macht sich Gedanken zu seinen Bildern, druckt sie aus. Die Rahmen würde der Club zur Verfügung stellen und Karl hätte auch noch 50 Stück zu Hause gelagert. Man vereinbart einen Termin mit der Gemeinde, hängt seine Bilder auf und wartet. Der erfahrene Aussteller würde hier wahrscheinlich einhaken und sagen: "Lieber Hubert, ganz so einfach ist es auch wieder nicht." Ziemlich sicher hast du recht, andernfalls hätte das bei jener Person funktioniert. Ich bin wirklich gespannt darauf zu erfahren, was die Schwierigkeiten sind und wieviel Arbeit das Ganze tatsächlich bedeutet. Mindestens 8 Monate Vorbereitungszeit? Come on, really? Wenn ich etwas beitragen kann, werde ich es selbstverständlich tun.
2016 sei die letzte Fotoausstellung von Christian und Karl gewesen. Man müsse sich über das richtige Papier, den Zeitpunkt und dem Ort Gedanken machen. Eine befreundete Fotografin von Monika verwendet ausschließlich Papier von saal-digital und sei sehr zufrieden damit. Ich kannte die Seite bis gerade eben nicht und muss sagen, dass ich einen sehr positiven ersten Eindruck habe. Wir kamen zum Schluss, dass wir bei den nächsten Sitzungen das Thema verstärkt in den Fokus setzen, damit wir für Herbst 2027 unsere erste Fotoausstellung austragen können.
Alfred sprach dann das nächste Thema des Monats an: Reflexionen. Über die genaue Bedeutung und wie wir das Thema umsetzen wollen.
Reflexionen könnten Spiegelungen in glatten Oberflächen sein oder helle Bokeh-Bälle, die entstehen, wenn man Blumen fotografiert und dahinter ist ein hell beleuchteter Bach. Wir sind mit Christian auch die anderen Themen durchgegangen; Erik Malm wäre für "ICM anders" ein inspirierender Faktor.
Elfi läutete die Bildbesprechung ein und gab uns einen äußerst interessanten Vortrag über Rajasthan. Sie war im Februar dort, was wohl der "Monat der Hochzeiten" sei. Es obliegt den Priestern, wer heiratet und wer nicht. Frauen mit rotem Schleier, satte und kräftige Farben der Kleidung. Ein geschmücktes Kamel, ein fein dekoriertes Hotel, im Hinterhof ein roter Steg mit Wasser. Die Leute waren alles andere als kamerascheu; im Gegenteil. Ihre Offenheit zog sich wie ein roter Faden durch ihre Reise. Uns gefielen die satten Farben, welche nicht nur auf ihre Equipment oder der Nachbearbeitung zurückzuführen waren. Die örtlichen Gegebenheiten und die Kleidungen der Leute sind einfach prächtig farbenfroh; ein Paradies für jeden Fotografen. Bewaffnet mit ihrem 12-100mm Objektiv (umgerechnet 24-200mm auf Kleinbild) war sie für alle Eventualitäten gerüstet.
Sie zeigte eine Töpferei und diese markant traditionellen Häuser. Wasserbehälter, die im Garten zum Trocknen gestellt wurden. Durch einen Zaun konnte sie eine Frau mit Kind bei offenem Feuer kochen ablichten. Es gab wohl so etwas wie ein "geheiligtes Motorrad", dessen Geschichte so interessant, wie mystisch ist. Ein Mann hatte in der Vergangenheit einen tödlichen Unfall und als sein Vehikel in die Stadt gebracht wurde, verschwand es und wurde an der Unfallstelle wiedergefunden. Und ja, das passierte nicht nur ein mal. Um dem Einhalt zu gebieten, wurde ein kleiner Tempel darum gebaut, um für eine sichere Reise zu beten. Ich grinse gerade beim Schreiben und denke mir auch so: "Sachen gibts 😆."
Ihre Erzählungen waren- wie gehabt- detailliert und abenteuerlich erzählt. Ich höre Elfi sehr gerne bei ihren Geschichten zu, da sie das wirklich gut kann. Chapeau! 🤩
Alfred war beim Pichlingersee unterwegs und zeigte uns erneut, dass man nicht weit fahren muss, um wunderschöne Bilder zu machen.
Der malerische Himmel der blauen Stunde in der Früh war- zumindest für mich- äußerst inspirierend. Sein Thema war: Besondere Lichtverhältnisse. Die Spiegelungen im Wasser gefielen mir wieder richtig gut. Auch Christian hatte einige Worte des Lobes für ihn übrig und das möchte etwas heißen. Laut Alfred bräuchte man Geduld, da sich die Natur sofort und ständig verändert. Er musste auch gar nicht viel bearbeiten, da ihm die Fotos auch als Roh-Fassung sehr gut gefielen und damit war er nicht allein. Die bewusste Überbelichtung hatte Charme und beim Urfahranermarkt gelangen ihm so richtige Banger-Bilder. Abgesehen von der schönen Wolkenstimmung waren seine Feuerwerk-Bilder eine Wucht. Ich hätte wohl einige Bilder im Hochformat gelassen, während er noch die tolle Umgebung miteingebunden hat. In Paris hatte ich dafür zu wenig Weitwinkel, andererseits gab es am Rand nicht so viel interessantes zu sehen. 20 Minuten vor dem Feuerwerk positionierte sich Alfred auf der Nibelungenbrücke und machte 6-10 sekündige Langzeitbelichtungen. Elfi verglich den Funkenregen mit Palmen- sehr treffend!
Monika war an der Enns und hatte so einiges ausprobiert. Sie hatte die Enns- und Autobahnbrücke mit ihrem Tele-Objektiv fotografiert. Die satten Grüntöne gefielen mir ausgesprochen gut. Auf einem Bild sah man die Eisenbahn- und Ennsbrücke gemeinsam. Auch sehr gut gefielen mir ihre Nahaufnahmen von Kirschbaumblüten (Anm.: Doc Bader aus One Piece würde es auch feiern) und ein etwas unerwarteter Gast hatte sich auf ihrer Terrasse verirrt: Eine Ringelnatter. Monika war- im Gegensatz zu mir- vollkommen furchtlos und schnappte sich- wie selbstverständlich- die Kamera und machte einen Hammer Shot nach dem anderen.
Dann war ich an der Reihe und zeigte Bilder vom Streetfoodfestival am Ennser Hauptplatz, eine Geburtstagsfeier, von meiner Fototour in meinem Heimatort mit einer Brennweite von 225-900mm (Sony Alpha 6400 + Sigma 150-600 😍) und Bildern, die ich unlängst in Enns machte, um der Fotografierflaute Einhalt zu gebieten. Das Gegenlichtfoto mit den roten Blättern gefiel ihnen besonders gut, Arigatou gozaimasu!
Karl zeigte erneut, wozu sein geschultes Auge in der Lage ist. Er war unter anderem im botanischen Garten, Mostviertel und beim Ausee unterwegs. Der Fokus lag ganz klar auf dem Thema "Bäume" und die konnten sich wirklich sehen lassen. Der Frühling lädt halt wirklich zum Fotografieren und Seele baumeln lassen ein. Malerische Landschaften, prägnante Farben und perfekte Bildausschnitte; so würde ich Karls Bilder beschreiben. Alfred fragte spaßeshalber, ob er die Bäume so hingestellt hatte, da es so wirkte. Dieser verneinte merkwürdigerweise; jemand mit solch einem Auge wäre dazu nicht in der Lage? Hinterfrage ich schwer! 😆 Im Ernst, wirklich spitze.
Mal überlegen, welche positiven Adjektive ich noch nicht ausgepackt habe... Christians Präsentation würde mir alles abverlangen, was ich im Repertoire habe. Im April war er in Hawaii bei seiner Tochter und zeigte uns Bilder der absoluten Meisterklasse. Karl warf ein, dass Christian immer so ein Glück mit den Wolken habe, was auch so stimmt. Bootsanlegestellen, Wasserfälle und Abendstimmung en masse. Ein Bild ließ vermuten, dass zwei Boote jederzeit aufeinanderprallen würden, doch dem war nicht so. Eine Silhouette einer Surferin, ein ehemaliger Vulkan und ein Foto von oben mit Palmen und wunderschönem blauen Wasser... Bergstrukturen der Bergketten, der größte Canyon in Kauai (Wie bitte, Kawaii? Unpassend, tut mir leid), ein drei Blenden überbelichtetes Baumbild, welches er auch auf Insta gepostet hat. Heftig gute Bilder aus dem Hubschrauber, für welche man mindestens mit einer Tausendstel belichten musste, da es sonst unscharf werden würde. Berglandschaften, welche sowohl in Schwarz/Weiß, als auch in Farbe hervorragend aussahen. Christian fotografierte mit einem 16-55mm f2.8 Objektiv. Vielseitig, scharf, genial. Ein Rotkardinal, der hier eigentlich nicht heimisch wäre, dort aber anzutreffen war. Verschiedenste Vögel auf Augenhöhe, die er aus dem Hubschrauber fotografieren konnte. Objektivwechsel sei nicht möglich, da man auf höchste Sicherheitsstandards achtete und man selbst auch gesichert war. Seine langjährige Fotografieerfahrung bescherte uns sagenhafte schöne Aufnahme und sorgte bei uns für Durchzug der Kinnladen; es zeigte uns, wohin die Reise gehen kann.
Wir sahen uns danach noch unsere Bilder für das Thema des Monats "An der Enns" an. Wieder richtig interessant, wie unterschiedlich unsere Fotos waren. Und genau das ist es, was ich möchte: Verschiedene Ansichten, gleicher Gedanke. Wieder ein richtig spannender Fotoclubabend, der wegweisend für die weiteren Sitzungen sein wird. Konkretere Gespräche zum Thema Fotoausstelung, welche wir im Georgenbergsaal abhalten werden. Es wird eine Herausforderung, aber ich freue mich.
In dem Sinne:
Gut Licht! Euer Hubert.
Clubabend des 14.04.2026 - Streikender Fernseher, Bildbesprechungen, Abstimmungen über Themen des Monats
Konnichiwa! 👨💻
Erneut komme ich zu der erfreulichen Ehre, einen weiteren Clubabendbericht zum Besten zu geben und euer Feedback läuft runter wie Öl, das könnt ihr mir glauben. 😚
Als der Kebab-Connaisseur eures Vertrauens kann ich auch ein weiteres Mal bestätigen, dass der Baron am Ennser Hauptplatz wieder einmal gezaubert hat. Ich habe ernsthaft über einen Essens-Blog nachgedacht, der als interner Link aufrufbar ist. Was Preis/Leistung angeht, Geschmack, die Menge. Ich bewerte die Gaumenfreuden des Lebens ja mit maximal zehn Punkten und... Pardon, ich schweife hat. "Hat ja überhaupt nichts nicht dem Clubabend zu tun!", mag der ein oder andere berechtigterweise einwerfen. Doch seid versichert, dass dem nicht so ist, denn mit vollem Magen startet man gleich sehr viel besser. Man stelle sich die unangekündigten und unangebrachten Kommentare vor, welche aus dem Bauch erklingen und nach einer Mahlzeit lechzen! Ihr versteht schon. Einfach super, dass ich meine Gedankengänge frei von der Leber äußern kann, herrlich.
Die Stille im Clubraum währte nicht ewig, schließlich fanden sich nach und nach immer mehr Leute ein. Hermann sprach begeistert von seinem Ausflug in Pullman-City und Manfred hat sein 500er f4-Objektiv zum Laufen gebracht und damit richtig schnieke Bilder produzieren können. Christian glänzte bedauerlicherweise mit Abwesenheit, da diverse Fluggesellschaften die Arbeit niederlegten und so von ihrem Streikrecht Gebrauch machten. Hoffen wir, dass sich eine baldige Einigung finden lässt; was wohl scheinbar gar nicht so einfach ist. Hoffen wir das Beste!
Zu allem Überfluss scheint der Fernseher des Clubraums von den Streiks erfahren zu haben und beschloss daraufhin kurzerhand: "Streik? Klingt gut, da mach ich mit."
Ursprüngliche hatte Elfi geplant, einen Vortrag über Rajasthan zu halten- doch leider waren die Bilder auf einem anderen USB-Stick gespeichert, schade!
Somit kam Werner in den Genuss, die Bildbesprechung einzuleiten und zeigte uns fantastische Bilder vom Schloss Neuschwanstein. Wie gewohnt hatte er einige Hintergrundinfos auf Lager und der Vergleich zu den unbearbeiteten Raw-Bildern war beeindruckend und zeigte eindrücklich, welchen Benefit Bildbearbeitung hat. Wie Amazingnaturealpha schon mal auf Youtube gesagt hat: Nachbearbeitung verbessert dein Bild um mindestens 100%. Wer seine Bilder unbearbeitet lassen will: Es sei euch vergönnt, aber an der Tatsache gibt es nichts zu rütteln.
Werner war mit einem Tourguide unterwegs und hatte von der Marienbrücke eine hervorragende Position. Mit dem Ultraweitwinkelzoom konnte er freihand auch eine beeindruckende Kuppel-Malerei festhalten, die wirklich schön war. Schön und realistisch nachbearbeitet- nicht so wie ich, der gerne schon mal einen Hang zum Unrealistischen hat, hehe.
Alfred zeigte erneut eindrucksvoll, dass man nicht weit wegfahren muss, um spannende Fotos zu machen. Er war an einem frühen Morgen im März im Ennshafen unterwegs. Die Arbeiter störte das zum Glück wenig. Das Zusammenspiel zwischen den Strukturen, dem nebligen Himmel und den Spiegelungen im Wasser ergaben sehr schön anzusehende Bilder. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm. Das habe ich mir unlängst in der Früh auf dem Weg zur Arbeit auch schon gedacht, wo ich an der Donau entlang mit dem Fahrrad geradelt bin und einen zuckersüßen Biber am Wegesrand entdeckte. Wie gerne hätte ich eine Kamera mit Zoom dabeigehabt, man... 🥲
Dann zeigte David seine mitgebrachten Fotos. Zwei Adjektive fallen mir dazu ein: Kreativ und hochwertig. Eine Rose in einem Stacheldraht, eine Banane auf einem kreisrunden, weißen Ding (besser kann ich es wirklich nicht beschreiben lol), ein richtig schönes Himmelsbild und eines, wo man mehrere Kleiderhaken hintereinander vermutet. Ihr merkt schon, der Mann weiß, was er tut und zeigt eindrucksvoll, wie vielschichtig Fotografie sein kann. Er hatte auch einiges zu erzählen zu den jeweilen Bildern, was sie uns mit anderen Augen anschauen ließ. Wirklich toll!
Ich hatte ja erwähnt, dass der Fernseher seine Trotz-Momente hatte, nä? Ich vergaß zu erwähnen, dass wir uns Alfreds Bilder zunächst gar nicht wirklich ansehen konnten. Nach Davids Bildern versuchten wir es erneut und nach einem Neustart klappte die Präsentation dann doch. Er erklärte, dass er Stativ-Bilder mag (zu der frühen Zeit und der Lichtsituation ein wahrer Gamechanger) und sein Bestreben war, besondere Lichtsituationen zu finden. Von der oberösterreichischen Seite aus hat er nach spannenden Lichtsituationen gesucht und wurde fündig. Werner erwähnte, dass ihm die Spiegelung im Wasser sehr gut gefällt und dass er- aufgrund der Distanz- die Blende ruhig hätte öffnen können, da man so genug Schärfentiefe hat und man so gut wie keinen Unterschied zwischen einer 2.8er oder 11er Blende bemerken würde und man so mit der höheren ISO Vorlieb nehmen muss. Hat er auf jeden Fall recht, vor allem aus der Hand. Fakt ist aber auch, dass die meisten Objektive ab ner 4er Blende so richtig scharf werden- bis an den Rand- und da hier eh dem Stativ gefrönt wurde, war das schon in Ordnung. Laut Werner könnte man noch nachträglich den Himmel mit einer Maske klarer herausarbeiten- heutzutage geht das mit Lightroom sehr viel einfacher als früher. Robert kritisierte die waagerechte Ausrichtung mancher Bilder und jaaa... war schon nicht ungerechtfertigt.
Manfred hatte sein neues Spielzeug ausprobiert (wie schon oben angeteasert, ein 500er f4) und damn, die Schärfe ist halt der Wahnsinn, ebenso das Bokeh (gleich mal nachschauen, was ich für meine Kamera dafür blechen müsste - 5400 Euro gebraucht... danke, Wiederschaun!), dafür lauerte er beim Taborteich in der Nähe des Fischerhauses und schaffte so grenzgeniale Bilder von Eisvögel. (Man bin ich neidisch... -.-) Uhrzeit: Zwischen 8-9 Uhr Vormittags. Ein süßes, schwarzes Lamm ging ihm mit dem Standardzoom ins Netz, ein Steinmotiv mit Schnee, Schneeglöckerl und das Vogelhaus im Garten. Das Teil wiegt halt auch eine gefühlte Tonne, aber das hat mich beim 150-600 auch noch nie wirklich abgeschreckt und das ist sogar leichter. Man muss wirklich sagen, dass Manfred ausgezeichnete Bilder gelangen- fairerweise kann man das auch zu den anderen sagen.
Monika war mit einem Makroobjektiv bewaffnet und zeigte uns faszinierende Bilder einer Marillenbaumblüte. Auch Magnolien blieben nicht verschont und wurden richtig schön in Szene gesetzt. Die gewollt teilweise übersteuerten Farben sind ein Stilmittel, auf welches Monika sehr gerne zurückgreift. Diese satten Farben sprechen sie einfach an und das finde ich wichtig und richtig.
Hermann war in Pullman-City und zeigte uns, was er alles erlebte. Ein Pfau auf einem Dach, das Innere einer Kirche, ein Friedhof mit einem weißen Zaun, ein Souvenirshop; Elfi fand das herrlich kitschig und ich verstehe, was sie meint. Selbstredend durften auch Musiker nicht fehlen, die mit ihrem Spiel das i-Tüpfelchen auf der Torte waren.
Karl hatte ein 56mm f1.2 (!) angeschnallt (ich liebe so offenblendige Festbrennweiten) und zeigte uns Kakteen, Schneerosen und herrliche Abendstimmungen. Karl scheut keine Mühen oder Zecken, um gute Fotos zu machen, weshalb er sich auch mal hinlegt, um bodennah zu arbeiten. Vorbildlich Karl, vorbildlich. Werner lobte die gut gewählte Zeit und seine Blumenbilder, die- wie immer- wirklich herausragend sind. Ich hatte keine Fotos mitgenommen und das war- im Nachhinein betrachtet- auch vielleicht besser so, wenn man die Uhrzeit in Betracht zog. Ich hätte höchstens ein paar freizügige Portraits/Modelbilder zeigen können, mehr auch schon nicht. Das wäre thematisch ein bisschen abgedriftet, ne lass mal.
Wir hatten uns dann über unsere Bilder bezüglich des Themas des Monats (Tierfotografie) unterhalten.
Das Bild von David war ein Schnappschuss, Elfi war in Wien auf der Perchtoldsdorfer Heide und die Ziesel waren so an die Menschen gewöhnt, dass sie dir sogar aus der Hand fraßen. Monika fand auf ihrem Bild, dass das Auge ihres Doggos richtig süß aussah- zurecht, Christians Bild fanden wir einfach spitze, Alfred hat geschwankt zwischen zwei Bildern, konnte sich aber dann doch entscheiden. Er hatte die Farbe des Holzes etwas zurückgenommen. Das andere Bild war ein Wolfsbild und da hätte ihm der unruhige Hintergrund nicht gefallen- dafür bräuchte man halt so einen Brocken wie Manfreds Festbrennweite. Kostenspielig, aber auch ein ziemliches Traumobjektiv. Hermann war im Frühjahr beim Großglockner, Karl hatte eine Bauernkatze abgelichtet, mit Roberts Kater Charlie war zu dem Zeitpunkt nicht gut Kirschen essen, da er fauchte wie die Feuerwehr, Werners Steinbock war aus der Schweiz, wo sie zum Sonnenaufgang hingefahren sind, Manfred hatte ein etwas älteres Buntspecht-Foto und würde noch unbedingt Grün- und Schwarzspechte vor die Linse bekommen (mit dem 500er schaffst du das bestimmt Manfred, viel Erfolg!), und ich? Ich hatte Stupsi- die Nachbarskatze fotografiert. Mit dem 105er Makro von Sigma; auch eine richtige Traumlinse. Schönes Bokeh, schöne Naheinstellgrenze, brutale Schärfe. Die alte Dame steht noch sehr gut im Strumpf und hatte es regelrecht genossen, von mir fotografiert zu werden. Ich denke immer wieder gerne an die Fotosession zurück, wo wir eigentlich seinen Garten fotografieren wollten; einfach herrlich.
Dann ging es an die neuen Themen und wir beschlossen, dass jeder nach der Reihe zwei Stichwörter vorschlagen könnte. Im zweiten Durchlauf würden wir die Themen sagen und wenn es gut ankäme, würde es genommen werden. Das machten wir anhand dessen fest, wieviele Hände in der Luft waren und wie begeistert die Leute über die Vorschläge wären. Für mich und meine Sozialphobie war das nicht ganz so einfach, aber geklappt hat es trotzdem (auf die Schulter klopf).
Sooooo! Tut mir leid für den verspäteten Clubabendbericht; ich hatte ihn wegen privater Angelegenheiten schlichtweg aus den Augen verloren. Die Bildbesprechung war richtig toll und förderte wieder richtige Meisterwerke zu Tage. Vielleicht sitzt du gerade vor deinem Bildschirm und überlegst, ob du nicht auch zu einem Clubabend kommen solltest. Du haderst eventuell mit dir, da du "nur" Handyschnappschüsse vorzuweisen hast; aber lass mich dir eines sagen. Einem schönen Bild sieht man es nicht an, ob es mit einer Systemkamera oder dem Smartphone geschossen wurde. Ich kenne da jemanden, der das zu 100% bestätigen würde, weil er keinen Bock mehr auf die ewige Schlepperei und die damit einhergehenden Rückenschmerzen hat. Diesbezüglich schlagen zwei Herzen in meiner Brust, da ich auch ein großer Fan der Technik dahinter bin und welche unterschiedlichen Looks man mit den jeweiligen Objektiven kreieren kann. Ich würde mich einfach freuen, neue Gesichter begrüßen zu dürfen und dann könnten wir über deine mitgebrachten Fotos per USB-Stick sprechen. Es ist einfach eine spannende Sache, wie facettenreich die Fotografie sein kann. Man sieht sich! Euer Hubert.
Clubabend des 10.03.2026 - Bildbesprechungen, Großformatdias und zukünftige Themen des Monats
Servas! 😁
Nach der obligatorischen Kebab-Inhalierung ging es auf zum Clubraum, wo ich wieder überpünktlich am Start war.
Und natürlich wartete ich nicht lange, denn Manfred war der Erste im Bunde und wir unterhielten uns über einige Diskrepanzen, welche ihn zurzeit beschäftigen 😩
Aber ich kenne das; man redet drüber und baut dadurch automatisch Druck ab. Wie sagt man bei uns in Österreich so schön?
"Durchs rehn keman de Leid zaum" und dem kann ich zu 100% beipflichten.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich für eine Millisekunde in Erwägung gezogen habe, eine KI mit meinen Mitschriften zu füttern und dann zu sagen: Mach.
Wenige Gedanken später verwarf ich diese Idee sogleich, da das einfach langweilig wäre und seien wir uns ehrlich: Als ob eine KI meinen Schreibstil kopieren könnte 😂.
Es könnte höchstens sein, dass ich mir Inspirationen von da hole, es aber nicht 1:1 umsetze, da ich meinen Gedankenfurz gerne selber in den Äther schießen möchte.
Also wenn ihr weiterhin die selben Adjektive und Rechtschreibfehler vorfindet, wisst ihr Bescheid 😘
Vorab muss ich eine Lanze brechen: Ich finde es wirklich toll, Elfi bei ihren Fotopräsentationen zuzuhören. Ihre Erzählungen sind immer sehr detailreich, das müsst ihr gehört haben. Da sie auch vor kurzem in Indien war, hatte sie allerhand Gesprächsstoff und Informationen in petto. Genauer gesagt war sie in Rajasthan (gerade nachgeschaut, wie man's schreibt und oida, 11 Stunden Flug sind nicht ohne). Bedauerlicherweise kam sie erkältet wieder nach Hause. Der Rückflug sei ausgesprochen kalt gewesen. Kann ich mir gut vorstellen - vor meinem ersten Flug nach Mallorca hat mir eine Freundin auch dazu geraten, mich warm anzuziehen (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich verstehe ja, dass man es niemandem recht machen kann, aber come on: So kalt müsst ihr die blöde Klima nun auch wieder nicht stellen.
Also ja Elfi, ich fühle mit dir.
Zwei Wochen Aufenthalt und ca 4000 Fotos später brauchte sie mehrere Wochen, um sich wieder zu erholen. Zufälligerweise ging es mir ähnlich, da ich mich im kalten Wien angesteckt habe, aber das ist ein anderes Thema. Sie war sehr viel mit dem Bus unterwegs, weshalb ihr viele besondere Perspektiven geboten wurden.
Ihre Bilder waren gespickt von bunten Märkten, prall gefüllte Obstauslagen und grinsenden Menschen. Sie hatte auch jemanden mit einem weißen Turban getroffen, was wohl für einen Trauerfall in der Familie steht. Schwere Lasten werden sowohl von Männlein, als auch Weiblein auf dem Kopf getragen. Was sehr praktisch ist, schließlich sind die Gassen dort alles andere als breit. Glücklicherweise waren die Menschen dort nicht kamerascheu; im Gegenteil. Vielleicht haben sie es als Gelegenheit gesehen, Werbung zu machen und sich damit gut zu verkaufen. Man muss ja schließlich gucken, wo man bleibt! Aber auch so schienen die Leute sehr nett gewesen zu sein.
Sie fand es auffällig, wieviele Leute rot gefärbte Haare hatten. Scheint wohl ein Trend zu sein, warum nicht? 😄🍅
Der Reiseleiter hatte massig Informationen, die Elfi noch nicht wusste. Kein Wunder, schließlich beschrieb sie ihn als stolzen Inder, der vermutlich mehr über Indien wusste, als Indien über sich. Es ist wohl Sitte, sich im Straßenverkehr wüst anzuhupen. Man kommuniziert so zwischen den Autos und wer es nicht tut, ist die gängige Praxis wohl auch nicht gewöhnt. Ich denke, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass mich das ungeheuer stressen würde, schließlich hupt man hier nicht gerade aus einer freundlichen Intension; aber sei es drum. Dass dort sehr viele Leute vegetarisch leben, hat wohl auch religiöse Grunde und seien wir mal ehrlich: Das ist einfach Tierliebe, nice. Während Wasserbüffel wohl immer einen Besitzer haben, gilt das anscheinend nicht für normale Kühe. Gut, wir wissen alle, dass die dort vergöttert werden, also hätte ich mir die Erwähnung eigentlich sparen können 😆. Man hat schon einen guten Eindruck gewinnen können, schließlich war ihre Erzählung dazu auch wirklich klasse.
Alfred war im Botanischen Garten in Linz, da er zwar fotografieren wollte, dafür aber keine Weltreise antreten wollte. Vollkommen legitim.
Er war von ca 9-15 Uhr dort und er hat es als tolles Erlebnis beschrieben, da seine Makro-Fotos richtig gut waren. Mit der Nikon D750 und einem 100mm Makro-Objektiv konnte er ausgesprochen scharfe Bilder schießen. Ich hatte zwar Bedenken wegen der massiv geschlossenen Blende von 12-16 und dachte schon an eine aufkommende Beugungsunschärfe UND den Fakt, dass es sich um eine Spiegelreflexkamera handelte; aber zu unrecht. Seine Absicht bestand darin, sehr viel Schärfentiefe einzufangen und dazu schließt man logischerweise die Blende. Ich glaube aber ohnehin, dass Makro-Linsen das viel besser wegstecken als ein Standard-Zoom und mit dem Stativ gelangen Alfred richtig tolle Bilder. Da er die Belichtungszeit damit frei wählen konnte und auch kein Lüftchen wehte, waren das die besten Voraussetzungen dafür. Von bunten Blumen bis anmutigen Schmetterlingen war alles dabei; wirklich eine Augenweide.
Werner war im Eichbergwald und zeigte uns Fotos von Leberblümchen, Märzenbecher, Schneeglöckchen und Zieseln. Im Gegensatz zu Alfred fotografierte Werner sehr offenblendig, was er auch klar kommunizierte. Wichtig sei es auch, bodennah zu agieren, da es sonst nicht gut aussieht. Er wirkte sehr perfektionistisch, was die Hintergrundunschärfe anbelangte. Die Größe der Bokeh-Bälle, die Anordnung, die Farben, die richtige Schärfentiefe... Wer bisher noch nicht in den Genuss kam, Werners Bilder zu bestaunen: Kommt vorbei, wirklich. Er meinte, dass er sein neues Wohnmobil mit einem selbstgeschossenen Bild folieren möchte und das schon beim letzten Mal Kärcher und Witterungen problemlos überstanden hatte. Dazu würde sich die Schönheit der Heimat eignen, was ich vollkommen verstehen kann. Ich hoffe du hast inzwischen ein passendes Motiv gefunden Werner 👍
Dann habe ich meine Fotos von der Kokorokon in Wien Schwechat (wo ich zwischen 14. bis 15. Februar am Start war) gezeigt. Eine Convention, die im Bereich Anime, Gaming, Cosplay uvm so viel bietet, dass man darüber ein ganzes Buch schreiben könnte. Mit Presseausweis und Kamera im Gepäck ging ich auf die Pirsch und konnte einige, richtig starke Bilder machen. Ich konnte meine Kindheitshelden wie Synchronsprecher (Julien Haggége, Kim Hasper) oder Sänger der Anime-Allstars wie Frank Schindel oder Tina Frank ablichten. Für einen Fan wie mich die absolute Erfüllung, glaubt mir. Anschließend zeigte ich die ersten Fotos, die ich mit meinem neuen Sony G-Master 35mm f1.4 gemacht habe. Dazu habe ich meine "Einweihungstour", die immer in Enns stattfindet. Ein ICM-Bild ist besonders positiv hervorgestochen, weshalb ich für jedes Lob und jede Kritik dankbar bin 👌
Christian hatte dann etwas ganz Besonderes am Start: ca 30 Jahre alte Dias, welche er mit einer Großformatkamera in Massachusetts gemacht hatte. Er erklärte uns, wie sie funktionierte und dass er mit einem schweren Stativ unterwegs war. Mit einem Blendenwert zwischen f22-45 (holy Moly) bekam er alles scharf. Er zeigte seine Wohnung in New York und Produktfotos, für die er beauftragt wurde. Schreibmaschinen, Werbefolder, alles mögliche. Eine Belichtungszeit von zehn Sekunden waren notwendig, um eine akkurate Helligkeit der Bilder zu gewährleisten. Wirklich beeindruckend und lehrreich, womit man früher Fotos gemacht hat. Wobei... ist das heute noch ein Thema? Scheinbar ja, laut ChatGPT.
Wir haben uns dann noch über das Thema des Monats unterhalten. Werner war mit seinem 70-200 Objektiv am Start und ihm gefällt dieser Schärfebogen, der sich klar aus dem Bild hervorhebt. Alfred hatte mit seiner Tochter diskutiert und sie brachte den legitimen Einwand, dass es etwas "lebendiges" sein musste, was das Foto betrifft. Monikas Foto wurde auch vollkommen zurecht gelobt, da es einwandfrei- zu 100%- der Thematik entspricht und sie hatte sich auch viele Gedanken darüber gemacht. Ich hatte ebenfalls einige Ideen im Kopf und habe mich dann dazu entschieden, beim Ennser Schlosspark dieses Bild zu machen.
Wir haben uns dann über die neuen, zukünftigen Themen des Monats unterhalten. Dass sich jedes Clubmitglied etwas ausdenkt und seine Vorschläge beim nächsten Mal mitbringt. Dann könnten wir noch entspannt darüber diskutieren, welche wir für die nächsten 1,5 Jahre nehmen. Wir sprachen darüber, dass die Themen eine gewisse Herausforderung und nichts zu einfaches sein sollten. Du glaubst es ist schwer, sich für ein Bild zu entscheiden? Nix da, das wäre zu einfach. Einfallsreichtum ist gefragt! Etwas, das man nicht so einfach aus dem Portfolio nehmen kann. Sehr beliebt war zB das Thema ICM und man würde sich definitiv "Mitzieher" wünschen, was ich selbst auch noch nie gemacht habe. Ich aber schon genau weiß, wer hierbei glänzen kann 👍
Das war's mal wieder mit meinem Clubabendbericht und ich wünsche euch fantastische Bilder, wunderbare Menschen um euch und eine tolle Zeit! Euer Hubert
Clubabend des 10.02.2026 - Bildbesprechungen und Thema des Monats
Hawidere! 😄
Ein weiterer ergiebiger Clubabend mit vielen verschiedenen Bildern und tollen Gesprächen mit den Mitgliedern 😁
Natürlich stattete ich dem Baron am Ennser Hauptplatz einen weiteren Besuch ab und nahm mit vollem Bäuchlein (oder sagen wir eher Wampe) Kurs zum Clubraum.
Da ich nicht überpünktlich war, wartete ich auch nicht lange und der Raum füllte sich zusehends. Während der eine- sportlicherweise- mit Radhelm erschien, freute sich ein anderer über Zuwachs in seiner Firma, was für ihn eine klare Entlastung bedeutete. Ich kenne das sehr gut, da ich in einer ähnlichen Lage bin und auch wirklich froh darüber, dass man jemanden finden konnte. Christian hatte ein interessantes Magazin in petto, welches ich mir zum Ende hin geliehen habe.
NaturFoto - Magazin für Naturfotografie, die neueste Ausgabe. Wenn ich die- darin enthaltenen- Bilder beschreiben müsste, würden mir sämtlich Adjektive ausgehen, die ich für den Rest dieses Berichts noch brauche. Man fragt sich oft: "Oida, wie?!" - Aber ihr wisst ja, wie das ist - man braucht nur die richtige Portion Glück und eine Menge Geduld.
Dann ging es auch schon los mit der spannenden Bildbesprechung.
Während Werner eher kalte Farben in seinen Bildern hatte, war es bei Christian das Gegenteil. "Warme Farben in dieser Jahreszeit?" könnte man sich hierbei berechtigterweise fragen, aber in Thailand ist es eben doch ein kleines bisschen wärmer als bei uns.
Werner nahm uns mit auf seine Fotoreise. Dafür machte er mit dem Wohnmobil eine Seentour Richtung Gosau, wo dann auch die Nacht der Ballone war.
Er erklärte uns, dass der vordere Gosausee zur Hälfte abgelassen werden würde, damit er sich mit Gletscherwasser füllen konnte. Monika war dort ebenfalls schon einmal.
Bei knackigen -18,5 Grad konnte Werner fantastische Landschaftsbilder machen und mit dem 105mm Sigma konnte er auch ebenso tolle Makroaufnahmen verwirklichen.
Mit offener Blende konnte er den Hintergrund in ein Bokeh-Meer verwandeln und nutzte dazu den Lichteinfall der Sonne, was ich selbst an der Gusen mit dem 70-200 von Sigma ebenfalls machen konnte und ja, das ist wirklich genial.
Werner ging davon aus, dass sie dort auf wesentlich mehr Leute / Fotografen treffen würden, aber Pustekuchen. Besser für ihn!
Alfred warf den Vorschlag ein, mittels Stativ und Focus Stacking vorzugehen, um der geringen Schärfentiefe vorzubeugen. An sich eine hervorragende Idee, doch für besagte Location nicht möglich, wie Werner daraufhin erklärte. Der Hintergrund veränderte sich im Bruchteil einer Sekunde, da der Fluss in Bewegung war und sich somit die Bokeh-Bälle rasch veränderten. Bei einem Dauerfeuer von zehn Bildern pro Sekunde war jedes Bild immer etwas anders.
Dann konnten wir seine Fotos von der Nacht der Ballone bestaunen, wo sich 30 Ballonfahrer aus Europa zusammenfanden. Die knalligen Farben, die exzellenten Bildausschnitte; nichts anderes waren wir von Werners Fotos gewohnt. Sowohl Robert, als auch Manfred konnten sich dazu einbringen, da ihnen das Thema nicht fremd war.
Weiter ging es mit seinen Bildern vom Postalmer Hundeschlittenrennen. 130 Starter, über 300 Hunde und verschiedenste Hunderassen.
Man konnte den Tieren ansehen, dass sie sichtlich Spaß daran hatten - nicht wie gewisse Menschen, die dem Müßiggang frönen 😅 (zeigt auf sich)
Werner meinte, dass es so gut wie keinen Schnee gab und deswegen nur ein Schilift in Betrieb war.
Auf seinen Bildern konnte man auch viele Langläufer mit ihren Hunden sehen und ihr Tatendrang wurde lobend angemerkt.
Christian war für 2,5 Wochen in Thailand, wo er neben seiner APSC-Kamera, auch eine 100MP Mittelformatkamera dabeihatte; genauer gesagt eine Fuji GFX 100RF.
Er zeigte uns Fotos von der Greenmile und dem Lumbini-Park, welche- wie gewohnt- hervorragend gemacht wurden. Sei es von den Bildausschnitten oder den Farben; Christian weiß genau, was er tut. Werner fragte ihn nach einem Resümee im Vergleich seiner beiden Kameras, worauf er entgegnete, dass die 35mm (umgerechnet 28mm auf Vollformat) schon sehr einschränkend für ihn waren, da er für gewöhnlich sehr viel mit seinem Tele-Objektiv arbeitet.
Obwohl er am Wochenende dort war, gab es nicht gerade viel Verkehr und mit 25 Grad ließ es sich auch sehr gut aushalten. Monika war ebenfalls schon dort gewesen und kam- ob der Hitze- gehörig ins Schwitzen.
Christian machte Fotos von den lokal befindenden Tempeln und zeigte uns dabei sowohl die Schwarz/Weiß, als auch die Farbvariante und bei den meisten gefiel es mir mit Farben besser, weil isso xD. Auch Hinterhöfe, freiliegende Kabel und nie bezogene Häuser wurden von Christian abgelichtet. Das sind ca 20 Jahre alte Häuser, die zwar gebaut, aber nie bewohnt wurden und entsprechend sahen sie auch aus. Der Lost-Place-Charakter mancher Bilder war schon sehr interessant anzusehen.
Am Chao Fraya auf einem Boot unterwegs, gelang es ihm auch an Board einige erstklassige Schnappschüsse zu machen.
Mit der X-T5 entstanden vergleichbare Aufnahmen, allerdings war er dank des Zoomobjektivs deutlich vielseitiger aufgestellt. Bei einem weißen Tempel konnte er sehr viele Details und Spiegelverzierungen fotografieren. Dazu eine Aussichtsplattform, den Fake Tree mit Kirschblüten, ein Casino in Laos (welches er- nebenbei bemerkt- nicht gerade ansehnlich fand), Wolkenkratzer, Landschaftsbilder mit schönem Erholungssee, Reisfelder und ein Museum für moderne Kunst. Es würde wirklich den Rahmen sprengen, detailliert auf seine wunderschönen Bilder einzugehen, dafür war sein Vortrag für die Bildbesprechung sehr ausführlich und detailreich. Man kann wirklich sagen, dass Thailand eine Reise wert ist und es gerade für Fotografen einiges auf Lager hat. Leer geht ihr dort sicher nicht aus ;-)
Manfred hatte die Raw-Bilder der Ruine mitgebracht, wo er mittels KI die Schautafeln weggemacht und einen ansehnlichen Durchgang hinmachen konnte.
Das Originalbild war auch sehr dunkel, damit der Himmel nicht ausbrennt, aber in der Nachbearbeitung sah das Bild astrein aus 👍
Monika hatte uns Bilder von ihrem Bordercollie mitgebracht. Sie bemerkte, dass sie mit ihrer 250D an ihre Grenzen kam, was den Autofokus anbelangte und machte sich dahingehend Gedanken um eine neuere Kamera. Mehrfachbelichtung sei für sie auch ein Thema, also ging sie in den Fotoladen ihres Vertrauens, um sich zu beraten.
Eine Canon R7 wird- sehr wahrscheinlich- in nicht allzu ferner Zukunft im Preis fallen, da der Nachfolger in den Startlöchern steht und Mitte diesen Jahres releast werden soll. Tolle Sache meiner Meinung! Sie erwähnte, dass sie froh darüber sei, endlich ohne Leine mit ihrem Hund rausgehen zu können. Die Bilder gefielen mir- bis auf etwas Bewegungsunschärfe- ziemlich gut!
Dann ging es zu meinen Bildern und die waren... außergewöhnlich 😅
Zunächst zeigte ich ein paar Schneelandschaftsbilder, welche ich mit meinem 70-200 Objektiv gemacht habe; die von der Tour mit dem Nachbarn und dem 50mm f1.4 und danach die "aufregenden" Fotos, da sich mir eine Gelegenheit bot, die ich einfach nicht ablehnen konnte. Ich wurde zu einem Model-Foto-Shooting eingeladen und kann nur so viel sagen, dass ich eine Menge Spaß hatte 😄 Wir haben uns darüber noch etwas unterhalten und es wäre schlau von mir, einen Vertrag aufzusetzen, was das Consent-Thema anbelangt. Damit sollte geklärt werden: Wer bekommt die Bilder? Wer darf sie weitergeben? Wer darf sie veröffentlichen? Wer speichert die Bilder und das wie lange? Machen es die Frauen aus freien Stücken?
Karl war beim Hinterstoder und beeindruckte uns- wie jedes Mal- mit seinen beeindruckenden Landschaftsbildern. In einem Wald konnte er die Sonnenstrahlen im Nebel fantastisch gut auf den Sensor bringen. Es sei sehr anstrengend aufgrund der Steigung gewesen, aber Karl scheut keine Mühen, um an sein Zielfoto zu kommen. Gegen Mittag, um ungefähr 11 Uhr war er auf der Pirsch. Bilder von Raureif waren ebenfalls dabei, wirklich erstklassig.
Das war's meine Lieben! Ich hoffe, der Clubabendbericht hat euch gefallen und in dem Sinne wünsche ich euch noch gut Licht und eine fantastische Zeit, euer Hubert ✌️
Clubabend des 13.01.2026 - Top 15 Video und Bildbesprechungen
Jo Grüßgott! 😄
Vielen Dank, dass du- lieber Mensch vor dem Bildschirm- so fleißig meine Clubabend-Berichte liest! Das bedeutet mir ausgesprochen viel und motiviert mich auch weiterhin, meinen Gedankenausscheidungen in den Äther zu schleudern 😙 Hoffe, ihr habt einen wundervollen Start in dieses neue Jahr und bleibt gesund und munter (und macht auch weiterhin fleißig Fotos, damit man sich drüber freuen kann und bei einem Clubabend evtl. darüber gesprochen werden kann 🤗) Mein Start hätte gar nicht besser werden können - ich hatte eine ausgesprochen tolle Zeit in Paris. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und einige Bilder in der heutigen Bildbesprechung hergezeigt und ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Mehr dazu gleich 😉
Dass ich mir davor noch einen entspannten Döner mit Pommes und Mineralwasser in die Kauleiste gesemmelt habe, muss ich eigentlich nicht erwähnen- doch der Vollständigkeit halber, tu ich es doch. Wie schon beim letzten Bericht hing mir der Magen erneut in den Kniekehlen und ich hatte ziemlichen Hunger. Gut, wer mich kennt, der weiß: Das ist sowieso immer der Fall 🤣 Dafür gehe ich gar nicht so auf wie'n Germteig! War wieder ausgesprochen lecker meiner Meinung, top! 👍
Ich weiß gar nicht mehr genau, wie spät es war, aber um ca 18:40 war ich dann im Clubraum und allmählich kamen auch die ersten Leute dazu.
Mit Karl haben wir kurzerhand die ersten Tische zur Seite gestellt und die Sessel so platziert, dass wir besser zum Fernseher schauen konnten. Was der besondere Anlass war? Karl und Alfred haben in der Whatsapp-Gruppe des Fotoclubs eine fantastische Idee geäußert:
FOTOCLUB ENNS - UNSERE LIEBLINGSBILDER 2025
Jeder sollte ihnen ihre 15 Lieblingsbilder schicken und sie machen daraus ein Video mit musikalischer Untermalung. Genial.
USB-Stick in den Fernseher gestöpselt, jeder auf seinen Plätzen, Licht aus: Action!
Es würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen, ausführlich über die gezeigten Bilder zu sprechen, aber ich kann euch ja schreiben, wie es war.
Die Musik war richtig passend gewählt und es wurden sich auch einige Gedanken gemacht. Da Christian auf Urlaub war, hatte Werner heute das Ruder übernommen.
Er hatte die Vielseitigkeit der Bilder positiv hervorgehoben. Dass es keine Einschränkungen und kein festes Thema gab und man sich somit frei entscheiden konnte, was die persönlichen Highlights eines jeden im letzten Jahr waren. Ich kann ihm dahingehend 100% beipflichten und finde auch, dass man das ruhig so beibehalten kann 😙
Alfred hatte bei der Erstellung des Videos sehr viel dazugelernt. Bei der Bilderreihenfolge und der Musikwahl haben sie großen Wert darauf gelegt, dass es stimmig ist und passt. Elfi ist aufgefallen, dass die Übergänge im Takt der Musik verlaufen sind und da merkt man schon, wieviel Arbeit das eigentlich war. Es ist schwierig, die richtige Balance zu finden für die Zeit zwischen den Bildern und ich finde, dass sie das richtig gut gelöst haben.
Wer sich das Video anschauen möchte, kann es sich entweder über meinen pCloud-Link in der Whatsapp-Gruppe runterladen, oder hat die Möglichkeit, es über Alfreds USB-Stick beim nächsten Clubabend zu erhalten.
Vielen herzlichen Dank Alfred und Karl für die Mühe und für das tolle Video 💪
Dann haben wir uns die Bilder vom Thema des Monats Dezember und Jänner angesehen. Dass die Bilder hier auf der Homepage nicht so hochauflösend sind, ist gewollt 😉 Sollte man ein Bild ganz besonders toll finden, kann man denjenigen ja nach der Originalversion fragen - Namen stehen ja drunter. Dass die Bilder dann auch beim Ansehen am Fernseher keine gute Figur gemacht haben, war vorherzusehen 😅 Aber alles kein Beinbruch, schließlich hatte ich ja mein Macbook dabei und konnte die Bilder vom Jänner flott auf den USB-Stick packen, damit wir auch Schärfe und Kontrast beurteilen konnten und alles seine Richtigkeit hatte. Jeder hatte etwas zu seinem Bild zu sagen- sogar ich- und das war einfach toll, die Geschichte hinter den Bildern zu erfahren (an der Stelle muss ich den Fotografie-Youtuber Toby Horn einfach erwähnen, weil das auch zu seinem Intro gehört und er ebenfalls klasse Videos macht 😄). Werner hatte den wertvollen Tipp gegeben, dass für Schwarz/Weiß-Bildern starke Kontraste von essenzieller Bedeutung sind. (Ich kann es nicht mehr wortgetreu wiedergeben, aber sei es drum) Man sollte darauf achten, dass Weiß wirklich Weiß ist, man viele Abstufungen hat und man auf eine detaillierte Struktur achtet. Meiner Meinung absolut richtig und ich bin auch ein großer Fan von solchen Bildern; David übrigens auch! 😉👍 Ich freue mich auch schon sehr, ihn bald mal kennenlernen zu können 👍.
Bilderbesprechung:
Manfred war in der Ruine Ruttenstein und seine Bilder waren wirklich spitze. Selbstkritisch wie er ist, hatte er bedauert, stellenweise das falsche Objektiv mitgenommen zu haben. Wofür wir ihm jedoch vehement widersprochen haben, schließlich waren Bildausschnitt und Schärfe echt top 👍😁 Einzig die Helligkeit hatte ich bei zwei Bildern zu bemängeln, aber dafür reicht ein kurzer Blick ins Histogramm und wenige Mausklicks später ist auch das kein Thema mehr.
Zum Beginn seiner Vorstellung hat er erwähnt, dass er mittels KI einen Durchgang hinzufügen konnte. Das Plätzchen sei vorher wohl nicht besonders ansehnlich gewesen, womit er mit KI aber eine tolle Lösung in petto hatte (siehe Bild). Er hatte uns das Vorher/Nachher-Bild gezeigt und wir waren ganz schön baff.
Schließlich erkennt man immer weniger, was jetzt echt und was KI ist. Karl meinte spaßeshalber, dass wir jetzt das Dilemma haben, weil ihm jetzt niemand mehr glaubt, ob etwas echt oder unecht ist 🤣 Ich habe ihn gefragt, ob er das mit Photoshop bewerkstelligt habe und er verneinte. Es soll inzwischen selbst mit Lightroom möglich sein. Interessanterweise sieht es bei mir immer sehr hässlich aus, wenn ich mit Lightroom einzelne Stellen wegradieren möchte, kA was ich falsch mache 😅
Würdet ihr beim dritten Bild erkennen, dass der Durchgang mit KI erstellt wurde? Wenn man genau nachsieht, erkennt man eine Linie unterhalb. Aber wer es nicht weiß, achtet da auch nicht darauf. Alles in allem solide Bilder, die zum Nachahmen einladen.
Sooooooo, dann kamen wir zu meinen Bildern.
Ich war ja ab dem 29.12.2025 bis 2.1.2026 in Paris. Ich habe vom Triumphbogen und dem Feuerwerk an Silvester geschwärmt. Mit der einen Hand hatte ich mit dem Handy ein Video und mit der anderen Hand immer den Auslöser der Kamera betätigt. Belichtungszeit betrug zwischen 1,3-3 Sekunden. Fest auf dem Stativ, offene Blende und ISO 100. Bei unserem Fernseher im Clubraum werden Bilder immer etwas zu hell dargestellt (er zieht die Tiefen immer so hoch), weswegen man bearbeiteten Bereiche bedauerlicherweise sehen konnte, was man aber eigentlich nicht sollte. Die Ampeln an den Seiten haben mich ziemlich genervt und hätten das ein oder andere Bild beinah ruiniert. Ich habe mich hierbei auf das Radierwerkzeug in Lightroom verlassen und war mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Ich behalf mir noch mit einer abgedunkelten Vignette und versuchte das Beste aus den Bildern zu machen. Das Bild vom Verkehr des Kreisverkehrs beim Triumphbogen hätte Elfi noch ein bisschen gecroppt, da ihr das Gebäude noch zu weit mittig stand und der rechte Rand nicht viel zum Bild beiträgt. Legitime Kritik, geh ich mit!
Ansonsten fand man das Bild der Galleries Lafayette sehr stark und lobenswert, wofür ich auch extrem stolz bin. Von den Farben, dem Bildausschnitt, einfach gut.
Da kann man sich auch mal selbst auf die Schulter klopfen!
Mit meinen mitegebrachten 44 Bildern hätte ich auch schon eine Präsentation machen können, aber dazu hatte ich mich zu wenig vorbereitet und dazu müsste ich auch die Namen der Gebäude und Denkmäler wissen. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Fotografieren in Paris extrem inspiriert hat, weiter zu machen. Ich beschreibe es gern als: "Es hat das Feuer in mir wieder entfacht" und das darf man von den Nachtfotos von Paris aber auch erwarten. Ihr wisst, wie selbstkritisch ich bin und muss ehrlich sagen, dass ich extrem zufrieden bin mit den Ergebnissen. Sei es die Notre Dame von außen zu sehen (damals als Kind den Glöckner von Notre Dame verehrt) oder den Eiffelturm bei Tag und Nacht zu bestaunen. Die 18-stündige Busfahrt werde ich- unter Garantie- nicht wiederholen, aber mit Nachtzug oder Flieger geht das auf jeden Fall.
Ich freue mich auch sehr darüber, dass meine Fotos sehr gut bei den Leuten angekommen sind und Worte des Lobes für mich übrig hatten. Ihr könnt ja auch im Gästebuch schreiben, wie euch meine / unsere Bilder denn so gefallen! Noch besser wäre aber, wenn ihr zu einem unserer Clubabende kommt und selber ein paar Fotos von euch zeigt. Dann könnte man auch konstruktiv darüber sprechen und Meinungen austauschen.
Ich hatte wirklich riesigen Spaß in Paris und es war eine wirklich tolle Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Wir waren insgesamt 70 Leute in der Reisegruppe und ich habe mich mit vielen sehr, sehr gut verstanden. Gerade an Silvester hat man sich umarmt und abgebusselt 🤩🤣 Richtig herzlich! Kann ich euch auf jeden Fall ans Herz legen. Ich hoffe, der Clubabendbericht hat euch gefallen und ich wünsche euch nochmal ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026. Wir sehen uns, euer Hubert.
Clubabend des 14.10.2025 - Brainstorming zum Thema Fotoausstellung, Stichwort Brillenputztücher und Bildbesprechungen
Habe die Ehre 😄
Dem ein oder anderen wird aufgefallen sein, dass der Clubabendbericht vom 16.9. noch ausständig ist. Vergesslich wie ich bin, habe ich schlichtweg vergessen, den Termin in meinem Kalender einzutragen und habe mich darüber ganz schön geärgert 😫 Kann aber jedem mal passieren, also Schwamm drüber.
Vor dem Clubabend habe ich mich mit einem Kebab gestärkt, da mir der Magen schon in den Kniekehlen hing. Davor war ich noch bei meinem Optiker des Vertrauens, aber dazu später mehr. Um ca 18:38 parkte ich meinen Wagen und kam als erster zum Clubraum. Schon bald leisteten mir Manfred und Robert Gesellschaft und einer nach dem anderen trudelte schließlich in freudiger Erwartung ein. Manfred hatte uns einige Bücher von der Hartlauer Foto Gallerie mitgebracht. Von Landschaften, über Portraits, bis zu Fotomontagen war alles dabei. Durch einen glücklichen Zufall gelangte er an diese wirklich hochwertigen Bücher, da sie wohl andernfalls einfach entsorgt worden wären. Nachdem ich ein bisschen geschmökert, gestaunt und mich nett unterhalten habe, beschloss ich kurzerhand, mein Anliegen den anwesenden Mitgliedern zu schildern.
Lasst mich dazu bitte etwas ausholen:
Da ich für meine Kontaktlinsen wieder die passende Linsenflüssigkeit brauchte, hatte ich dem Optiker meines Vertrauens einen Besuch abgestattet. Der Plausch mit ihm ist mir immer wieder ein inneres Blumenpflücken und durch Zufall kamen wir auf das Thema Fotografie zu sprechen. Ich zeigte ihm mein Instagram-Profil und auch ein Bild des Stadtturms, was ihm außerordentlich gefiel. Er erwähnte, dass er hochwertige, quadratische Brillenputztücher verkaufte und dazu im nächsten Jahr eine Neuauflage in Planung hätte. Derzeit war eine schwarze Silhouette von einigen Häusern und dem Ennser Wahrzeichen und sein Firmenlogo darauf abgebildet, aber er wollte etwas neues. Da hatte ich ihm angeboten, dass ich mich mit den Fotoclubmitgliedern kurzschließen könnte und wir ihm Bilder zur Verfügung stellen könnten. Er war hellauf begeistert.
Der Vorschlag wurde freudig angenommen und wir sprachen über Format und Motiv. Der Optiker sprach davon, dass er sich vorstellen könnte, im 16:9 oder 1:1 Format und das Logo entsprechend zu platzieren, das müsste man dann aber je nach Motiv entscheiden. Ich glaube es war Alfred, der den Vorschlag brachte, wir könnten ihn ja beim nächsten Clubabend einladen, um ihm die Bilder zu zeigen. Später entschieden wir uns- nachdem wir etwas Bedenkzeit hatten- um und beschlossen, das nächste Thema des Monats zu verschieben und stattdessen "Stadt Enns" zu nehmen. Dann könnte ich ihm die Bilder auf der Homepage zeigen und er wäre so in der Lage, in aller Ruhe abzuwägen, was ihm am besten gefällt. Um ihm eine breitere Palette an Bildern präsentieren zu können, haben wir das Limit auf 2 Bilder pro Nase erhöht.
Ich freue mich wirklich, dass mein Vorschlag Anklang gefunden hat und bin schon extrem auf eure eingesendeten Bilder gespannt!
Dann unterhielten wir uns über das Thema Fotoausstellung. Gerade Monika ist dafür Feuer und Flamme und ich hätte auch wirklich Lust, eines meiner Bilder in einer Gallerie zu sehen. Brigitte meinte auch, dass man dafür mindestens Sechs bis Zwölf Monate benötige, um das Vorhaben umzusetzen. Karl fügte hinzu, dass man gut und gerne auf 1500 Euro kommen kann, wo ich nicht schlecht gestaunt habe. Als passende Location wurde schnell der Georgenbergsaal im Schloss Enns vorgeschlagen. Ich selbst war dort noch nicht, aber durch Onkel Google konnte ich einige Bilder dazu sehen und ja: Besser geht's fast nicht meiner Meinung. Es würde sich- finanziell gesehen- auch im Rahmen des Kulturherbstes empfehlen, die Fotoausstellung abzuhalten. Wir sprachen über etwaige Fotoverkäufe, über die Art der Bilder und kamen so schnell wieder auf das "Thema des Monats" zu sprechen. Ideen sind auf jeden Fall vorhanden, Planung und Umsetzung ist dann auf jeden Fall mit dem Clubobmann abzuklären.
Da es für mich auch die erste Fotoausstellung wäre, bin ich zwar etwas unsicher und zurückhaltend, aber wie gesagt - würde ich das schon richtig feiern.
Bildbesprechung:
Elfi war in Venedig und in der letzten Mosaikglasfabrik der Stadt, die immer noch existiert: Bei der Firma Orsoni.
Für eine Führung müsse man sich Monate vorher anmelden, was aufgrund des enormen Andrangs gar nicht so leicht wäre. Elfi und ihre Begleitung waren fest entschlossen und wollten unbedingt einen Blick erhaschen, wie es dort aussah. Als ihnen zunächst nicht aufgemacht wurde, läuteten sie Sturm und ließen nicht locker. Dies machte sich bezahlt, als ihnen glücklicherweise eine Putzfrau öffnete und sie in den Hof ließ; irgendwie schafften sie es so hineinzukommen. Adjektive wie "gigantisch" wurden nicht grundlos inflationär ausgesprochen. Ihre gezeigten Bilder waren wirklich erstaunlich und durch ihre Erzählung und Beschreibung konnte man sich gut vorstellen, wie sie es dort erlebt hatte. Die unzähligen Farbtöne, die die Mitarbeiter hier zu Glas bringen, sind sagenhaft. Echtes Gold würde wohl zum Beispiel zwischen zwei Glasscheiben verarbeitet und durch die verschiedenen chemischen Verfahren konnten sie alle möglichen farbigen Gläser herstellen, die weltweit verkauft werden. Sie hatte auch die Gelegenheit, Mitarbeiter beim Glasschneiden zu fotografieren und das Regal mit den verschiedenen eingelagerten Gläsern sah ebenfalls äußerst eindrucksvoll aus.
Elfi präsentierte uns ausdrucksstarke Bilder mit satten Farben.
Monika zeigte uns als nächstes ihre mitgebrachten Bilder. Sie war bei den Trauttmansdorffer Gärten und konnte wunderschöne Papageie ablichten. Ein Bild nannte sie passenderweise "Love" was das traute Vogelpaar perfekt beschrieb. In Südtirol gelang ihr ein richtig schönes Landschaftsbild und ihr süßer Hund- ein Border Collie- ließ sich wie ein Fotomodel bei einem Rapsfeld widerstandslos fotografieren. An der Enns zückte sie ebenfalls die Kamera, was in herausragenden Bildern resultierte. Die Langzeitbelichtung von einem Wasserfall sei ihr Lieblingsbild und sie würde es liebend gerne groß ausdrucken. Mach das unbedingt Monika! 💪
"Das ist der Linzer Hauptplatz!" wurde in die Runde gerufen und ja, scheinbar hatte sich dieses Bild versehentlich in ihre Bildauswahl geschlichen. Auch wenn die Farben etwas übersättigt sind, gefällt mir das ausgesprochen gut (ich mag das auch total).
Hermann hatte eine Eidechse fotografiert und verschiedenste Graffitibilder, welche man am Linzer Hafen vorfindet. Elfi äußerte, dass es sich hierbei um neuere Bilder handeln musste, da sie die Graffitis nicht kannte. Wieder tolle Farben und passende Bildausschnitte, top! Er war auch bei Erlaufsee und zeigte uns zwei Vergleichsbilder: Das eine bearbeitet, das andere nicht. Wir waren uns ziemlich schnell einig, dass das unbearbeitete besser aussah. Er war auch in Schärding, wo ihm ebenfalls tolle Bilder gelangen.
Dann zeigte ich meine Bilder von der Gamecity vom 11.10.2025, wo ich mit meinem Kumpel Simon dort war. Ich erklärte, dass es eine Spielemesse- ähnlich wie die Gamescom in Deutschland sei. Im September war ich an einem Sonntag bei der Modellflugshow, wo ich einige Hubschrauber und Düsenjets im Flug fotografieren konnte. Dann der Sonnenaufgang in Lignano, wo vor allem das High Key-Bild lobend kommentiert wurde. Bei den Venedig-Bildern schließlich zeigte sich, warum der Clubabend für mich so aufschlussreich war. Wir unterhielten uns über fallende Linien und welchen Unterschied es macht, wenn man diese in Lightroom korrigiert. Ehrlich gesagt hatte ich dies bis dato noch nicht auf dem Schirm, aber es klang plausibel. Vor allem Elfi konnte mir dahingehend wertvolle Tipps geben. Entweder man verwendet hierbei ein Tilt-Shift-Objektiv, 50mm oder- und das haben wir von Werner gelernt- ein Ultraweitwinkel und stellen es ins Hochformat und platzieren das Objekt eher oben.
Gerade die Gamecity hatte mir großen Spaß bereitet. Auf der Modellflugshow konnte ich mit umgerechnet 900mm Brennweite starke Shots machen. Der Sonnenaufgang war eine fantastische Erfahrung, ebenso der Aufenthalt in Venedig, welcher gewiss nicht der letzte gewesen sein wird.
Karl war in Linz, St.Pantaleon, und Niederneukirchen unterwegs. Auch er ist ein erfahrener Fotograf mit einem geschulten Auge und aufregenden Bildern. Seine freihändige Mehrfachebelichtung- bestehend aus vier Fotos- hatte uns in Staunen versetzt, ebenso seine Herbstzeitlose und Gladiolen. Besonders aufregend fanden wir die Bilder, die er vom voest-Gelände mit den glühenden Kohlen auf seinen Kamerasensor brachte. Die- vor Hitze- flackernde Luft war äußerst inspirierend, vor allem für Monika und Elfi, welche um eine gemeinsame Fototour mit ihm baten.
Wie gesagt, wieder ein sehr interessanter und ergiebiger Clubabend. Man merkt halt schon, dass ein reges Interesse an einer Fotoausstellung herrscht, dies aber mit viel Engagement und Zeit verbunden ist. Eines Tages möchte ich auf jeden Fall erleben, wie Menschen vor meinem Foto stehen und sagen: "Das gefällt mir, das möchte ich im Wohnzimmer hängen haben." Oder schon alleine, wenn man länger als gewöhnlich davor steht und es einfach in Augenschein nimmt. Die breite Auswahl an unterschiedlichen Bildern- Diversität- ist das, was mich extrem am Fotoclub fasziniert. Das Thema "Brillenputztuchmotiv" war- meiner Meinung- prädestiniert für den Fotoclub. Natürlich kann man sich unzählige Bilder aus dem Netz dazu raussuchen, aber persönlicher und emotionaler finde ich es, wenn man engagierte Hobbyfotografen mit langjähriger Expertise damit betrauen kann. Über KI brauchen wir an der Stelle gar nicht sprechen, da der Weg ZUM Foto einen essenziellen Teil dazu beiträgt, welche Wichtigkeit ein jeweiliges Foto für jemanden hat. Dann könnte man mit dem Fotografen sprechen, der dann erzählt, dass er extra früh aufgestanden war, um das Foto zu machen. Dazu verwendet hat er sein Lieblingsobjektiv, zB ein 70-200, das er sich endlich leisten wollte. Er war zwar schon einmal an dem Platz, aber da war vielleicht das Licht oder der Himmel nicht passend, deswegen kam er ein zweites Mal, wo er besagtes Bild machen konnte. Der Brillenfachmann wird bestätigend grinsen, ihr/ihm bestärkend auf den Rücken klopfen und sagen: "Das ist fantastisch. Das nehmen wir."
Und selbst, wenn sich daraus keine innige Freundschaft entwickeln sollte, kann man sagen, dass man eine schöne soziale Interaktion mit jemandem hatte.
Und dass ich durch das Fotografieren selbst schon eine wichtige Freundschaft schließen konnte, ist Beweis genug, dass dieser Gedanke gar nicht so naiv ist.
Ihr merkt schon, ich verplappere mich hier schon wieder maßlos, aber ihr wisst schon, was ich meine.
In dem Sinne, wünsche ich euch eine fantastische Zeit und nette Leute um euch.
LG, euer Hubert.
Clubabend des 8.7.2025 - Bildbesprechungen + Gespräche über Aktivitäten im nächsten Jahr
Servus ✌️
Ein weiterer, bereichernder Clubabend liegt hinter uns und ich freue mich, Dich- lieben Leser- daran teilhaben zu lassen.
Zuvor hatte ich mir zu hause ein ausgezeichnetes Abendessen gemacht - Bernerwürste mit Pommes und Salat. Gut gestärkt setzte ich mich also in den Wagen und war wenig später im Clubraum. Erneut hatte ich beabsichtigt, etwas früher da zu sein, um niemanden vor verschlossenen Türen warten zu lassen. Außerdem ist mir das persönlich einfach lieber und nicht- wie es schon vorkam- dass ich als Letzter eintrudele und ich die ersten Gespräche gar nicht mitbekomme.
Die Einsamkeit währte nicht ewig und so kam auch der gute Robert wieder zu uns, welcher durch seine Handverletzung immer noch auf eine Schiene angewiesen war. Elfi und Monika ekelten sich durch seine detailgetreue Schilderung und Werner war auch schon kurz davor, sich die Ohren zuzuhalten 🤣 Ach Leute ^^ Robert meinte irgendwann beiläufig: "Ma muas 65 wern, dass an des passiert", was mich zum Durchatmen erheiterte, da ich dafür noch ein bisschen Zeit habe. Noch. Andererseits möchte ich es mit meiner Tollpatschigkeit nicht ausschließen und schon gar nicht beschwören. Unfälle passieren und ein kleiner Moment der Unachtsamkeit reicht, um sich eine langwierige Verletzung zuzuziehen. So wie Serj Tankian 2005 schon gesungen hatte: "Accidents happen"
So viel dazu.
Alfred beehrte uns ebenfalls und überschüttete mich mit Lob, dass er die Clubabend-Berichte so toll findet und generell mein Engagement, was mich extrem gefreut hat. Ich mache das ja auch gerne und damit man später noch was zum Nachlesen hat, was man in den damaligen Clubabenden denn so gemacht hat. An der Stelle ein riesengroßes Dankeschön Alfred und an jeden, der meine "Arbeit" schätzt. Fühlt euch umarmt, wirklich. Das bedeutet mir viel 🫶
Dann hatten wir uns über das Thema des Monats unterhalten - Lost Place - und Alfred hatte in seiner Erzählung geschwärmt, dass es den ein oder anderen Spot noch gibt, wo er noch unbedingt Fotos machen möchte. Er hatte wohl nachgefragt, aber ob er dazu schon eine Antwort erhielt, habe ich mir nicht notiert. Wir hatten uns über die Gefahren dazu unterhalten, wozu auch Manfred einiges sagen konnte. Dass Plätze irgendwann zu populär werden und förmlich überrannt werden- Social Media sei Dank, seufz. Und dann hat man vielleicht noch eine Klage an der Backe, weil man sich unerlaubt auf fremdem Grundstück befindet... schwieriges Thema. Ich präferiere da auf entspannte Weise ein Tele-Objektiv, natürlich unter Berücksichtigung der Rechtsgrundlage.
Karl eröffnete die Bildbesprechung und war mit Christian und Elfi am Hochficht.
Der Fernseher war merklich zu dunkel eingestellt, was Karl auch resigniert anmerkte. Eigentlich wollte ich schon da das Szepter der Macht (die Fernbedienung) in die Hand nehmen und die Bildeinstellungen so verändern, dass wir damit zufrieden waren. Leider habe ich die Initiative zu spät ergriffen, wodurch die gezeigten Bilder bedauerlicherweise viel zu dunkel waren und ein vollkommen falschen Eindruck vermittelten. Ihr kennt mich - nach vorne preschen und zu schreien: "ICH MACH DAS!", ist jetzt auch nicht ganz meine Vorgehensweise. Aber sei es drum. Karl hatte uns tolle Blumen und Getreidebilder präsentiert, die er mit seinem Immerdrauf gemacht hatte.
70-300mm (105-450mm auf Kleinbild) ist halt ein Traum, vor allem mit dem kompakten Baumaß, dank APS-C. Verglichen mit meinem 150-600 ist das oft kein Spaß, da mir der Kameragurt bleibende Narben am Nacken hinterlassen könnte - wenn er es wollte.
Lupinen, so weit das Auge reichte. Seerosen bei einem Teich und blaue Libellen, die sich von Karl nicht aus der Ruhe bringen ließen; die Fotos hatte er am Abend gemacht. Mir gefiel das Bokeh ausgesprochen gut und die Schärfentiefe war mit der Blende genau richtig gewählt. Der verträumte Look ist auf jeden Fall eine Augenweide und Karl bewies ein weiteres Mal, wie geschult seine Augen sind und wie gut er mit seiner Kamera umgehen konnte.
Alfred hatte sich zum Thema des Monats "Rund" Gedanken gemacht und sich einen ganzen Tag auf die Suche begeben. Ich schätze Alfred und seine fotografischen Künste außerordentlich - und wurde natürlich nicht enttäuscht. Mein Highlight seiner Bilder war eine Langzeitbelichtung am Ennser Kreisverkehr, wo er die Scheinwerfer und Rückleuchten der Autos perfekt in Szene setzte. Dazu wartete er das perfekte Licht ab und machte unzählige Aufnahmen und zeigte uns das, was ihm am besten gefiel. Es zeigte sich erneut, dass man viele Versuche braucht, um mit dem besten Ergebnis nach hause zu gehen. Diese Hartnäckigkeit von Alfred ist inspirierend und ich dachte mir: Warum bin ich eigentlich selbst noch nicht auf so eine geniale Idee gekommen? Stattdessen war ich selbst- vor Jahren- etwas weiter vorne auf der Autobahnbrücke und habe mit meinem damaligen 12mm von Samyang (APS-C) runterfotografiert, womit mir- mit Stativ- ebenfalls eine tolle Langzeitbelichtung gelang. Und es war kalt, das weiß ich noch. Das Bild liebe ich bis heute. Weitere Bilder waren runde Holzstämme, Spraydosen und ein runder Spiegel, was die Vielfalt des Themas erst so richtig deutlich macht.
Manfred war mit seinem 70-200mm-Objektiv in seinem Garten und hatte uns geniale Bilder von Taubenschwänzchen gezeigt. Das sind Nachtfalter, die nicht gerade rücksichtsvoll sind, wenn man sie fotografieren möchte. Auch er hatte einige Versuche gebraucht, deren Ergebnisse sich wirklich sehen lassen konnten. Die Makros gefielen mir ausgesprochen gut und die Schärfe der Bilder ist wirklich lobenswert zu erwähnen. Tolles Bokeh, tolle Motive, top.
Ohne Serienbilder ist man verloren - Taubenschwänzchen sind wirklich schnelle Tierchen, für Manfred ein Kinderspiel.
Monika war auf Reha im Bad Schallerbach Kurpark und konnte sich die freie Zeit dort sehr gut mit ihrer Kamera vertreiben. Die prachtvollen Bäume und das saftige Grün der Wiesen waren eine
Augenweide. Ich konnte mir ein leises "Aaawww" nicht verkneifen, als ich ihr putziges Bild von einigen Entenküken auf dem Bildschirm sah. Weitere Bilder hatte sie in Montenegro gemacht und
obwohl sie keine Frühaufsteherin ist, konnte sie sich durchringen, für ein Sonnenaufgangs-Foto über ihren Schatten zu springen. Herrlich. Mit Booten sind sie durch beeindruckende Höhlen gefahren,
was Monika mit eindrucksvollen Bildern und Farben einfangen konnte. Das Blau des Wassers hatte ein breites Spektrum und war einfach sagenhaft schön. Hatte ich schon gesagt, dass Blau
meine Lieblingsfarbe ist? Als Kind war es Violett, weshalb ich auch eine Zahnspange in der Farbe hatte. 🤣
Pardon, ich schweife ab.
Ihre Makrofotos waren ebenfalls eine Augenweide und die verschiedenen Ansichten zeigten Bienen in ihrem natürlichen Lebensraum.
Tolle Farben und tolle Bildkompositionen. Herrlich.
Äußerst gelungene Bilder meiner Meinung. Monika ist eine wirklich tolle Fotografin.
Dann hab ich meine Bilder gezeigt, als ich mit meinem Nachbarn unterwegs war, wo wir- unter anderem- bei der überschwemmten Mühle waren. Um 4 Uhr Früh ging an dem Tag die Sirene los, was mich von meinem Schönheitsschlaf abhielt. Gemeinheit. Spaß beiseite, die Feuerwehr hatte ganze Arbeit geleistet und ungefähr 14 Stunden später hatte man davon nichts mehr gesehen. Einige Langzeitbelichtungen von der überschwemmten Gusen zeigte das braune, sirupähnliche Wasser.
"Könnte Bier oder Honig sein!", hatte Hermann zurecht eingeworfen. Auch Elfi hatte Worte des Lobes, was mich ausgesprochen freute.
Beim "Lost-Place"-Bild hatte Werner den Vorschlag gebracht, wie es in Schwarz/Weiß aussehen würde. Das hatte ich bei der Bearbeitung tatsächlich in Betracht gezogen und muss sagen, dass mir die Farben gut gefallen, weshalb das- für mich- nicht gepasst hätte. Die warmen Farben, das Braun - Vergänglichkeit. Einfach herrlich. Ein Reh, das über die Straße lief, welches sich zuvor im Feld links von uns aufhielt. Hühner, welche wir unweit davon sehen konnten, da sie draußen in einem Gehege herumliefen. Eine verlassene Mohnblume, umgeben von einigen Gänseblümchen (mir ist gerade ernsthaft nur der wissenschaftliche Name Bellis perennis eingefallen, lol) Mein Hirn. Die Fototour hatte mir sehr gut gefallen und man darf auch von einem Nicht-Fotografen erwarten, dass er ungeduldig wird und dies sowohl nonverbal als auch verbal zeigt. Vor allem- und wir kennen es doch- wenn wir in unserem Hyperfokus vor diesem (füge beliebiges Fotomotiv ein) stehen und die Kamera fest im Stativ sitzt, will man am liebsten noch zwei Stunden am selben Platz verweilen und noch uuuuuuunzählige Raws machen 🤣
"Host eh scho gnuag Büda gmocht!" oder "Gemma weida weida? Wie long wüstn nu do bleim?!" oder "He, i hob eigentlich nu wos vor, damma bitte weida?" 🤣
Das nächste Mal geh ich selber hin, nix gegen ihn, aber scheint mir am vernünftigsten.
Grausliche Suppn, ha? 🤣 Aber hat mir- wie gesagt- großen Spaß gemacht.
Robert hatte uns dann noch gemischte Bilder aller Art von ihm gezeigt. Am Dachstein, Sternstein, beim Wiener Prater, am Traunstein von Gmunden und der Schärdinger Blumenausstellung. Ein Makro ist mir auf jeden Fall im Gedächtnis geblieben, das er von einer Rose nach einem Regen fotografiert hatte. Dazu muss es nicht immer eine Makro-Linse sein! Wenn man sich die Tamron-Objektive ansieht, haben die auch einen ausgezeichneten Abbildungsmaßstab - perfekt für Nahaufnahmen! Bei Robert's Bildern bekam man auf jeden Fall den Eindruck, dass er auch schon einiges gesehen hatte. Ich habe einfach die Bilder genossen und mir dabei keine Notizen gemacht- auf Kosten des Clubabendbeitrags, aber sei es drum. Technisch einwandfreie Bilder, die mir auch richtig gut gefallen haben.
Ende der Bildbesprechung, danach sind wir alle nach Hause und... nein, natürlich nicht 😄
Zwar hatten wir ursprünglich geplant gehabt, noch ein Wirtshaus aufzusuchen, um bei einem gemütlichen, unbeschwerten Zusammensitzen zu plaudern, aber das hatten wir kurzerhand auf nächstes Mal verschoben. Die anschließenden Gespräche waren sehr interessant und betrafen die zukünftigen Aktivitäten des Clubs.
Aber der Reihe nach.
Wir hatten über meinen Vorschlag gesprochen, was das gemeinsame Fotografieren betraf.
Mein Grundgedanke war, gemeinsam Zeit zu verbringen, über Fotografie zu reden und nebenbei Fotos zu machen. Erste Anlaufstelle wäre hierfür der Ennser Hauptplatz gewesen. Und natürlich gehen dahingehend die Meinungen und Vorstellungen auseinander, was zu einer wertvollen und tollen Diskussion wurde. Manche brauchen beim Fotografieren ihre Ruhe und wollen dabei nicht gestört werden. Schon gar nicht über Modus oder Belichtungs-Dreieck zu sprechen. Sie wollen den Moment fühlen und müssen sich voll und ganz darauf einlassen.
Schwierig würde es mit der Planung und Organisation werden, da nicht jeder Zeit haben würde zu gegebenen Terminen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass es vollkommen natürlich ist, dass nicht jeder Zeit hat und man es als Option oder Chance sehen kann, wenn es sich für einen doch ausgehen sollte und man- bestenfalls- noch Lust dazu hat. Monika hatte den guten Vorschlag gebracht, dass man sich zwar gemeinsam trifft, dann aber ausschwärmt und nach einer besprochenen Zeit trifft man sich wieder und vergleicht seine Ergebnisse. Wahrscheinlich stelle ich es mir auch einfach zu simpel vor, da ich bisher nur Fototouren zu zweit hatte und diese immer sehr entspannt und unkompliziert abliefen. Wenn wir realistisch bleiben, würden von zwölf Leuten auch maximal einer oder zwei auftauchen - was zu einer entspannteren Atmosphäre beitragen könnte. Jeder sei dazu aufgerufen und wenn auch niemand erscheinen könnte, müsse man nicht enttäuscht sein. Oft ist es situationsbedingt einfach nicht möglich und das ist legitim. Ich denke, ich werde beizeiten den Versuch starten und in der Whatsapp-Gruppe einen Aufruf machen und entweder es kommt jemand dazu, oder ich habe selbst eine gute Zeit mit der Kamera. Es ist absolut kein Muss und keine Verpflichtung, nur ein Angebot.
Dann hatten wir das Thema Fotoausstellung.
Dass wir unsere Bilder ausdrucken, aufhängen und präsentieren. Werner meinte auch, dass das eine Menge Arbeit ist. Ich stelle mir das interessant vor, schließlich siehst du, wie andere Menschen auf deine Fotos reagieren. Entweder sie bleiben lange davor stehen und mustern es ausgiebig- oder sie gehen nach wenigen Sekunden zum nächsten. Optional könnte man diese auch käuflich erwerben- was für mich und meine Bilder vollkommen unrealistisch klingt, schließlich mache ich die Fotos für mich, als Erinnerung an die Ausflüge und stolz darauf sein zu können, wie gut man inzwischen als Fotograf geworden ist. Wir sprachen über alle Dinge, welche mit dem Thema "Fotoausstellung" zu tun hatten und welche Erfahrungen die Mitglieder damit bisher gemacht haben. Dass wir noch einige Bilderrahmen haben, womit wir unsere Fotos einrahmen könnten, über die richtige Größe... den Ort, das Thema. Das Thema des Monats wäre hierfür prädestiniert, da sich jeder im Club dazu einbringen kann und seinen Beitrag dazu leistet - mein Grundgedanke hinter dieser Idee. Beim nächsten Mal würden wir mit Christian- welcher damit schon einige Erfahrungen gemacht hat- darüber sprechen.
Auch wurde das Thema "Weihnachtsfeier" angeschnitten, was wir ebenfalls in aller Ausführlichkeit besprechen wollen.
Ich hoffe, dass euch mein Clubabendbeitrag wieder gefallen hat und würde mich dazu weiterhin über Lob und Kritik jeder Art freuen.
In dem Sinne, LG, euer Hubert.
Clubabend des 10.6.2025 - Werners Vortrag über die Lofoten + Bildbesprechungen
Hallo allerseits! ✌️
Nachdem ich mir ein Dürüm vom Baron am Ennser Hauptplatz gegönnt habe, ging es auf direktem Wege zum Sportverein / Clubraum. War richtig lecker muss ich sagen! Schaut da unbedingt selbst mal hin, wenn ihr da noch nichts gegessen habt - sehr zu empfehlen! Ich war als Erstes da, machte das Licht an und habe entspannt auf die Mitglieder gewartet. Als erstes kam mir Robert entgegen, welcher sich bedauerlicherweise an der linken Hand verletzt hatte. 12 Wochen ist er an diese Schiene gebunden; ein Unfall mit dem Stemmeisen. Aber er ist hart im Nehmen und schon so einiges gewöhnt! Gute Besserung an der Stelle nochmal!
Nach und nach trudelten die Leute ein und der Raum füllte sich zusehends. Während Christian und Werner das technische Vorgeplänkel übernahmen, unterhielten wir uns unterdessen- unter anderem- über die Gartenausstellung in Schärding, welche Hermann anstandslos gut gefallen hatte. Robert hingegen hatte einige nachvollziehbare Punkte, die man kritisieren konnte. Ich gehe zwar nicht ins Detail, aber ich finde es immer gut, wenn man Verbesserungsvorschläge bringt. So kann man sagen, dass man später an Ort XY war und es dort viel besser war, bzw. die kritisierten Punkte dort gar nicht aufzufinden waren. Ich hoffe ihr versteht, wie ich es meine.
Okay.
An der Stelle mein Beileid an jeden, der heute nicht kommen konnte. Ernsthaft.
Die Bilder, die uns Werner heute wieder präsentiert hat, waren erstklassig. Die Landschaftsbilder, Seeadler, Panoramas - der Mann versteht sein Handwerk. Ausgestattet mit seinem Spickzettel ging er nach vorne und hielt seinen Vortrag über seine Fotoreise auf den Lofoten - eine Inselgruppe in Norwegen. Wenn ihr auf Insta danach sucht, bekommt ihr zumindest so etwas wie eine Ahnung, wie schön es auf unserer Erde sein kann. Angefangen von den atemberaubenden Landschaften, den Nordlichtern, den Lichtstimmungen, ... einfach das volle Programm. Ich versuche mich wirklich kurz zu halten. Wenn ihr die vorherigen Clubabendberichte so anseht, wird euch bewusst, dass mir das- mehr oder minder- nicht gelingen wird. Und wenn sie euch gefallen, ist es umso besser - dann habt ihr mehr zu lesen! 😄
Werner war wirklich gut vorbereitet. Er hatte uns gleich zu Beginn eine Landkarte gezeigt, wo man die Lofoten auf der Landkarte denn so findet. Ich war wirklich schlecht in Geografie (sorry Frau Stoiber), aber nach seiner Erklärung würde sogar ich es finden. Man habe ihn- seiner Aussage nach- für verrückt erklärt, an einem Dezember dort hin zu fahren. "Do is jo füz koid!!", durfte er sich anhören. Und ja. Zweistellige Minusgrade sind dort wirklich keine Seltenheit und das Wetter soll noch launenhafter sein, als auf der Grand Line in One Piece (ich bin großer Fan dieser Serie). Im Viertelstunden-Takt ändert das Wetter von Sturm, auf Regen, auf Schnee - pures Chaos einfach. Werner meinte allerdings, dass die Kälte gar nicht so schlimm war, dafür hatte er sich ohnehin bestens ausgerüstet, was die Kleidung anging.
Seine zusätzliche Tour mit dem Schiff wollte er sich nicht entgehen lassen, schließlich konnte er dabei beeindruckende Aufnahmen von Seeadlern machen! So wie ich es verstanden habe, fahren einige Tourmitarbeiter schon voraus und füttern die Vögel vorab, damit die Tiere sich besser ablichten lassen konnten, da sie extrem scheu sind und wohl einen Sicherheitsabstand von einem halben Kilometer halten. Die gefrorenen Fische werden zerteilt und mit dem richtigen Timing ins Wasser geworfen, um die Adler für die Fotografen zu locken. Während die anderen Tourteilnehmer sich über ihre Bilder unterhielten, konnte Werner als Einziger noch einige Möwen fotografieren, welche er später in der Nachbearbeitung sehr gut herausarbeiten und aufhellen konnte. Hier hatte er sein 70-200mm-Objektiv + Konverter dabei. Ihm war wichtig, auch die Landschaft miteinzubinden und nicht nur die Vögel formatfüllend zu erwischen.
Von den angepeilten sechs Tagen wurde Werner nach dem dritten leider krank. Sehr bedauerlich. Doch sind ihm- nichtsdestotrotz- außergewöhnliche Fotos in der Zeit gelungen, die sich wirklich sehen lassen können. In der Fotogruppe waren sowohl Profis, als auch Anfänger vertreten, die sich wenige Wochen vor der Reise eine Kamera kauften und keine Ahnung hatten, was ein ND-Filter ist und kann. Ich nenne es ambitioniert, oder wie würdet ihr dazu sagen? 😅 Dadurch, dass Kameras eine rasante Serienbildgeschwindigkeit drauf haben können, gab es jemanden, der binnen einer Stunde (bei den Seeadlern) unglaubliche 18.000 Bilder machte. Ob es Raws oder Jpegs waren, ist nicht überliefert. Kann ich mir aber schon sehr gut vorstellen. Wenn man sich die Sony A9 III mit ihren 120 Bildern pro Sekunde ansieht, ist das dann gar nicht mehr so unrealistisch. Ich bin mit meinen 10 Raws pro Sekunde zufrieden - für mehr bin ich auch gar nicht die Zielgruppe. Vor allem das Raussuchen und filtern stelle ich mir bei so vielen Bildern ziemlich langweilig vor. Betonung auf lange Weile. Aber ey, wer das Geld hat und das für seinen Use-Case sieht? Wieso nicht?
Bei den Nordlichtern hatte Werner ein 12 und 20mm-Objektiv, mit jeweiliger Offenblende von f1.8. Dabei stellten sich eine 6-Sekündige Belichtungszeit und ISO auf roundabout 6400 als zuverlässig heraus. Werner war darauf angewiesen, dass keine Wolken am Himmel waren und wenn man seine Bilder so sieht, scheint er Glück gehabt zu haben. Phu. Eingangs meinte er sowieso, dass es wirklich sein kann, dass man- während seines gesamten Aufenthalts- kein einziges Nordlicht zu sehen bekommt, da das Wetter schließlich seinen eigenen Kopf hat und es ihm einerlei ist, ob man jetzt da ist oder nicht. Nimmst du eine so lange Reise in Kauf und dann spielt das Wetter nicht mit - ein Trauerspiel, aber leider an der Tagesordnung. Als wohl alle Teilnehmer in ihren Häusern waren, kamen plötzlich ganz viele Nachrichten in der Whatsapp-Gruppe mit dem Inhalt: "Sofort raus! Da sind Nordlichter!" Was will man mehr?
Es soll eine bestimmte Zeit im Jahr geben, wo man der Sonne beim Untergehen - und wenig später beim Aufgehen zuschauen kann. Das Licht sei dabei perfekt und als Landschaftsfotograf das absolute Schlaraffenland. Ich schneide das Thema hier wirklich nur kurz an, da ich sehr wenig darüber weiß (Video). Interessant waren auch die farbigen Häuser, die Holzkonstruktionen, um die Fische zu trocknen und zu konservieren. Es war wirklich beeindruckend, welches Wissen sich Werner dahingehend angeeignet hatte und auch wiedergeben konnte. Angefangen von den Ortsnamen, die ich nicht einmal schreiben könnte- selbst, wenn ich wollte. Spickzettel hin oder her.
Dann hatte uns Werner ein PDF gezeigt - sein (noch) unfertiges Fotobuch. Bei manchen Bildern verwendet er ein 2:1-Format, da das Buch eine Größe von 60x30cm haben wird, was halt genau passt. Ansonsten verwendet er sehr wenig Text und lässt dadurch die Bilder besser auf den Betrachter wirken. Er beschränkt sich nicht auf das 3:2-Format seines Kamerasensors, sondern so, wie er es für richtig hält und so wie es die Bildkomposition auch verlangt. Klaus hatte gefragt, ob Werner schon im Voraus eine bestimmte Seitenanzahl plant, was er daraufhin verneinte. Das Buch hätte ein maximales Kontingent von 240 Seiten, was einem schon sehr viel Spielraum lässt. Durch die verschiedene Anzahl der Fotos lässt sich das vorher unmöglich sagen und man bekam den Eindruck, dass Werner allein der Prozess des Anfertigens, sehr viel Freude bereitet. Er achtet zum Beispiel schon darauf, dass Bilder auf der Doppelseite zusammenpassen. Manche muss man auch tauschen, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Ich habe meinem Bruder zum Beispiel zu seinem 20. Geburtstag ebenfalls ein Fotobuch gemacht - der Aufwand ist enorm, macht sich aber bezahlt.
Alles in allem ein wirklich gelungener Vortrag. Werner nahm uns mit in seine Sichtungen und Abenteuer und untermauerte die Erzählungen mit seinen meisterhaften Bildern. Wir haben uns dann noch über die Kälte unterhalten und, dass Werner bei der Technik und den Akkus keinerlei Probleme hatte. Zusatzakkus sollte man hierbei nah am Körper tragen, damit sie schön warm und intakt bleiben. Merkt euch das! Das kommt zum Test! 🤪
Natürlich möchte ich euch die Bilder nicht vorenthalten. Danke Werner, dass du uns die Schönheit der Natur wieder ein Stück nähergebracht hast.
Werners Bilder sind einfach sagenhaft.
Elfi war in der Nähe vom Pichlingersee und hatte bei einem großen Mohnblumenfeld die Kamera gezückt. Die Farben, Kompositionen und das Bokeh waren genial. Dabei hatte sie uns hauptsächlich Doppelbelichtungen gezeigt, welche eine verträumte und malerische Stimmung zeigten. Es fand ein reger Austausch statt, da sie sich über Meinungen und Verbesserungswünsche freute. Christian hätte die Knolle z.B. gerade ausgerichtet oder bei einem anderen Bild die Blende mehr geöffnet und so mehr Bokeh empfohlen. Er meinte außerdem, dass Überlagerungen mit viel Zoom eine tolle Wirkung erzeugen können. Mir gefielen ihre Bilder auch ausgesprochen gut. Ich habe früher sehr viel mehr Blumen fotografiert als heute - warum eigentlich? Die Inspirationen sind einfach spitzenmäßig!
Karl hat uns mit seinem geschulten Auge ebenfalls wieder verzaubern können. Er hatte sich zur roten Stunde auf die Lauer gelegt und fantastische Blumenbilder zeigen können, welche am selben Platz entstanden waren, wie die von Elfi. Mit dem 70-300mm-Objektiv war es für ihn ein leichtes, seine Fotobjekte eindrucksvoll zu separieren und ein wunderschönes Bokeh zu erzeugen. Christian konnte Karl gute Tipps geben, was seine Abendstimmungs-Bilder anbelangte. Dass eine schwarze Silhouette besser passen und die hellen Stellen darin nur ablenken würden. Kann dem zu 100% beipflichten. Meiner Meinung ist Karl auch einer der besten Fotografen, die ich kenne.
Manfred hatte Bilder von der Steyrtalbahn gemacht, welche mir sehr gut gefallen haben. Diese fährt jeden Sonntag um 14:00 Uhr los - pünktlicher als die ÖBB. Seine Eidechsenfotos waren ebenfalls einwandfrei. Dazu hatte er es sich in seinem Garten gemütlich gemacht und mit dem Sigma 150-600 + Stativ konnte er die Schuppenkriecher in ihrer natürlichen Umgebung ablichten. Er meinte später zu mir, dass Haustiere wie Hunde und Katzen strengstens verboten sind, was vielerlei Gründe hat. Besser ist es, sonst würden diese wunderschöne Tiere den morgigen Tag nicht erleben. Witzigerweise äußerte Robert dann: "Sind die besten Fotos vom Liegestuhl!", womit er gar nicht so unrecht hatte! Ein Schmunzeln entlockte er seinen Zuhörern auf alle Fälle.
Dann kamen meine Bilder dran, als ich mit dem 105er Sigma an der Gusen entlangging, um den Kopf freizukriegen. Geplant hatte ich wirklich nur einige Makros und hatte mir dafür meinen GorillaPod mitgenommen, welcher jedoch ob des Gewichts alles andere als nützlich war und nur in meiner Seitentasche verweilte. Dann traf ich zwei sehr nette Damen mit ihren Hunden, worauf ich von ihren Vierbeinern einige tolle Bilder zaubern konnte! Einer hatte verschiedenfarbige Augen, was einfach bezaubernd aussah! Die erste Frau hatte sich sogar so sehr darüber gefreut, dass sie mich zu ihrer Grill-Feier im familiären Kreis einlud, was mich gedanklich regelrecht weggescheppert hatte - im positiven Sinne. Welch Ehre! Unbeschreiblich. Werner verlor einige Worte des Lobes - ebenfalls ein riesengroßes Dankeschön an der Stelle. Es tut einfach gut, positives Feedback zu erhalten. Ich selbst bin auch sehr zufrieden mit den Bildern, muss ich einfach sagen.
Meine Bilder vom 27.5.2025 mit der Sony A7 IV + Sigma 105mm f2.8 Macro
Zu guter Letzt haben wir die Bilder vom "Thema des Monats - Rund" besprochen. Es war interessant, die Hintergrundgeschichten dahinter zu erfahren und darüber zu reden. Das Beschränken auf ein einziges Bild macht es immer wieder zu einer großen Herausforderung, der man sich gerne stellt.
Ich bin wirklich sehr zufrieden über den heutigen Clubabend. Werners Vortrag war das Sahnehäubchen auf der Torte und die Bildbesprechung hatte auch einige Tipps und Inspirationen zu Tage gefördert. Einfach eine Bereicherung für jeden Fotografen und deshalb ist man auch gerne dabei. LG, euer Hubert.
Clubabend des 20.5.2025 - Bildbesprechungen
Grüß euch 👍
Gerade vom tollen und äußerst inspirierenden Clubabend heimgekommen. Gespickt von Vielfalt und einer Vielzahl hervorragend ausgearbeiteter Fotos, die zum Nachahmen einladen. Da die Erinnerung noch frisch ist, habe mich jetzt also zum Macbook gesetzt und lasse euch am heutigen Clubabend teilhaben. Mitschriften habe ich sowieso, aber ihr wisst schon, was ich meine.
Wir haben uns zunächst über die verschiedensten Themen unterhalten. Christian hatte sein Laowa 12-24 F5.6 dabei, ein Shift-Objektiv, um stürzende Linien in der Architekturfotografie zu vermeiden. Ich hatte es ebenfalls kurz in der Hand und muss die Schwergängigkeit der Shift-Funktion bemängeln. Als Schönwetter-Objektiv macht es eher auf einem Stativ Sinn; kann aber nicht leugnen, dass es ein sehr interessantes Objektiv ist. Werner hat mir den Tipp gegeben, dass er mit seinem Sony GM 12-24 F2.8 ebenfalls den Effekt hinbekommt, wenn er das gewünschte Objekt an der oberen Hälfte des Bildes platziert. Scheinbar tritt dieser Effekt nur am unteren Teil auf, was ich auf jeden Fall demnächst ausprobieren möchte, schließlich habe ich das gleiche Objektiv, allerdings mit einer Offenblende von F4, was mir auf jeden Fall ausreicht.
Alfred startete die Bildbesprechung mit seinen Bildern vom Gesäuse. Vor gut zehn Tagen war er im Zuge eines Fotoworkshops dort. Das Thema war "Frühlingserwachen". Er meinte, dass ursprünglich acht Leute angemeldet waren, doch standen sie letztendlich nur zu Dritt da, da die anderen angesichts des schlechten Wetters einen Rückzieher machten. Dabei konnten sich Alfreds Bilder wirklich sehen lassen. Mit Blick auf den Admonter Reichenstein Berg gelangen ihm hervorragende Bilder, welche er mittels HDR und einem Grauverlaufsfilter umsetzen konnte. Während andere Teilnehmer resigniert seufzten und schon die Flinte ins Korn warfen, hatte sich Alfreds Hartnäckigkeit ausgezahlt, wodurch sich kurz darauf ein Wolkenfenster öffnete, welches eine beeindruckende Lichtstimmung erzeugte. Beim Zusammenpacken hatte er sich umgedreht und das schöne Rot der Abendsonne bemerkt, was er natürlich auf Foto festhielt. Nach wenigen Minuten war der Zauber der warmen Farben auch schon wieder verflogen. Gelegenheit am Schopfe packen heißt es eben in der Fotografie!
Später an der Johnbachbrücke kam die Sonne glücklicherweise aus ihrem Versteck gekrochen. Mit dem Stativ gelangen ihm wundervolle Bilder, welche Werner auch lobend kommentierte. Ihm gefiel bei einem Bild, dass man verschiedene Belichtungszeiten sehen konnte, was aus den mehreren zusammengesetzten Bildern resultierte. Am rechten Bach sah es wie eine Langzeitbelichtung aus, am linken nicht. Wirklich sehr beeindruckend. In mir wuchs der Gedanke, dass ich mir das auch mal unbedingt anschauen möchte, schließlich brauche ich vom Pesenbachtal ein bisschen Abwechslung!
Der Guide hatte wohl Alfreds Fotos vor Ort durchgeschaut und war der Meinung, dass es besser aussieht, wenn man im Wasser mehr weiß sieht. Kann man so sehen. Ich hatte während Alfreds Vortrag den Gedanken im Kopf, wie ein Polfilter die Bilder verändern würde. Ich persönlich finde, dass es sich die Waage halten sollte. Nicht zu viel weiß, aber auch nicht zu wenig. Alfred wollte aber- verständlicherweise- mehr Struktur im Wasser haben, weshalb er die Belichtungszeit nach seiner Vorstellung wählte.
Bei einem tollen Mosaik-artigen Bild meinte Werner, dass man hier gut und gerne an den Seiten den Bildausschnitt reduzieren könnte, da die seitlichen Elemente nur ablenken würden. Wäre für Alfred auf jeden Falle eine Überlegung wert. Ich persönlich bin ein Fan von "natürlichen Bilderrahmen" und finde es passend, wodurch ich es wohl so lassen würde.
Wir sahen noch einige spannende Bilder vom Wasserfall-Weg und dabei erzählte Alfred, dass man eine Tagesgebühr von 6 Euro entrichten muss, um alle Parkplätze benutzen zu können. Man will sich so den Schwarzparkern und den Campern entsagen. Sinnvoll und fair meiner Meinung. Ich finde, dass es Robert ganz treffend formuliert hat: "Im Herbst legst dich da hin zum Sterben, weils so schön ist." Ein Träumchen.
Alfreds Bilder vom Gesäuse sind wirklich traumhaft schön.
Dann habe ich ein paar Bilder hergezeigt. Unter anderem von der Nachbarskatze Stupsi, welche mir unverhoffterweise Model gestanden hat. Mit meinem Makroobjektiv- dem Sigma 105mm F2.8- sind mir da auch ziemlich gute Bilder gelungen, wie Wassertropfen auf einem Blatt oder Blumen! Beim Vortrag ging ich fälschlicherweise davon aus, mein Standardzoom benutzt zu haben, aber halb so wild. An der Enns bei der Autobahnbrücke hatte ich auch die Kamera gezückt, welche ich- dieses Mal wirklich mit dem Standardzoom- ebenfalls bei einer Wanderung mit meinem Nachbarn dabeihatte. Dabei konnte ich ein Bild machen, welches er sogar aktuell als Desktophintergrund an seinem PC benutzt, welch Ehre! 🫶 Ein paar Fotos werde ich euch nicht vorenthalten, hier:
Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinen Bildern.
Manfred hat uns Eisvogel-Bilder präsentiert. Mit dem Tele hat er sich am Taborteich auf die Lauer gelegt. Mit 600mm kann man diesen Vogel exzellent und formatfüllend ablichten. Dazu hat er uns noch einige Tipps mit auf den Weg gegeben. Wann es sinnvoll ist, wo er war und was er an Gadgets bevorzugt. Das Vogelpärchen habe wohl sechs Junge, wo er bedauerlicherweise in der Vergangenheit nicht das richtige Equipment dabeihatte. Dabei saßen sie wohl einen nach dem anderen auf diesem einen Ast, was seiner Erzählung nach sehr süß ausgesehen haben muss.
Das Bokeh war schön weich, die Schärfe grandios. Einzig chromatische Aberrationen sind mir an den Augen aufgefallen, aber das ist mit Lightroom zB schnell korrigiert.
Er meinte, dass er sich ein 600mm F4 besorgen möchte. Für den älteren Nikon-Mount wohl sehr erschwinglich. Ich im Sony-Lager habe da nicht so Glück, hust.
Werner hatte angemerkt, dass sowohl das Rauschverhalten, als auch die Schärfe in Ordnung seien und die Anschaffung des besagten Objektivs gut überlegt sein sollte. Von Sigma das 300-600 F4- welches hoffentlich auch noch für seine Kamera erscheinen wird- ist zwar immer noch zu teuer, aber schon sehr viel vielseitiger. Dazu noch diese Lichtstärke... phuuu, nicht schwach werden. Aber nein, ich gebe sicher keine 7k für ein Objektiv aus, nein danke. 😅
Zusammengefasst sehr gute Bilder von Manfred, welcher die Lust auf Vogelfotografie aller Anwesenden neu erweckte.
Manfred hat mit seinem Tele-Objektiv und seinem geschulten Auge gezaubert.
Christian hat wieder gezaubert und wie gewohnt hervorragende Fotos abgeliefert. Bei der Au an der Donau hatte er Bärlauchblüten fotografiert, was den Wald in einen Märchenwald verwandelte. Das Licht der Sonne, die Farben, die Bildausschnitte, Christian weiß zu 100%, was er tut. Dann zeigte er Aufnahmen mit seinem Shift-Objektiv und schon allein wie der Enns-Turm wirkte, war bemerkenswert und interessant. Damit wirkte er noch viel größer, als er eigentlich ist. In der Schallaburg hatte er sich ebenfalls ausgetobt und die Terrakotta-Statuen genial in Szene gesetzt, wofür er dann allerdings das Tele an die Kamera schraubte. Seine atemberaubenden Landschaftsbilder in Südmähren versetzten uns in Staunen. Wie ihr euch richtig erinnert, hat er uns schon beim letzten Mal Bilder von dort gezeigt, aber da nur eine Handvoll. Karl fügte hinzu, dass er wohl im April oder im Herbst dort hinfahren würde und Alfred kommentierte, dass die Natur ein Kunstwerk ist. Dem ist nichts hinzuzufügen. 👍
Wollt ihr dort ebenfalls mal Fotos machen und braucht einen Guide, der euch die besten Spots zeigt?
Schaut hier gerne mal vorbei!
Karl hat das erste Mal Pusteblumen in St.Valentin fotografiert und dann noch mit einem Tele. Er war sich dessen gar nicht bewusst, dass man selbst damit gute Nahaufnahmen machen kann. Dem kann ich zu 100% beipflichten, schließlich sind mir mit meinem Sigma 150-600 auch schon besagte Bilder gelungen. Wir können zwar nicht von Makros sprechen durch die mangelnde Naheinstellgrenze, aber egal. Auch Karl war in Südmähren- für vier Tage- und es war erstaunlich, wie unterschiedlich die Bilder zwischen ihm und Christian waren, was auch Werner richtig anmerkte. Doch keinesfalls schlecht. Er hat ebenfalls ein geschultes Auge, wenn es um Landschaften geht und das konnte sich wirklich sehen lassen. Seine Follower auf Pixabay wissen eben, was gut ist. Bei wenigen Bildern hatte er den Himmel ausgetauscht, da dieser ziemlich langweilig wirkte. Schon beim ersten Blick fiel mir auf, dass er ausgetauscht war, schließlich habe ich eine Zeit lang mit Luminar gearbeitet. Er fragte uns, bei welchem Bild es am wenigsten auffiel und das würde er dann auf der Seite hochladen. Für solche Zwecke ist es absolut nachvollziehbar und es wertet ein Bild meiner Meinung ungemein auf, wenn die örtlichen Gegebenheiten nicht entsprechend waren. Habe ich ja auch schon oft genug gemacht. 😙
Die knalligen Farben des Inkarnat-Klees war eine absolute Augenweide und Alfred fiel der Magenta-Stich auf, den sowohl Karls, als auch Christians Bilder an den Feldern hatten. Überaus passend, wenn ihr mich fragt.
So, ich denke, ihr habt einen Einblick in den besagten Clubabend bekommen.
Wollt ihr auch mal ganz unverbindlich reinschauen und euch mit den Mitgliedern unterhalten?
Wir freuen uns! LG, euer Hubert.
Clubabend des 15.4.2025 - Karls Vortrag + Bildbesprechung
Hallo alle miteinander 😁
Nach und nach fanden wir uns wie gehabt im Clubraum ein. Man unterhielt sich nett über Neuigkeiten und über mögliche Fotospots. Manfred hatte einen Wasserschaden, Hermann war beim Ostermarkt vom Schloss Hof.
Dann hieß es: Bühne frei für Karl und seiner Präsentation über seine Erfahrungen mit Pixabay. Er erklärte uns, dass er August 2015 eine Kompaktkamera besaß und experimentell die daraus entstandenen Bilder bei besagter Seite hochlud. Die Seite existiert seit 2010 und war am Anfang noch sehr nischig und überschaubar, doch mit der Zeit wurden immer mehr User auf die Seite aufmerksam.
Karl hat sehr viel über das Feedback der hochgeladenen Bilder gelernt. Durch die wachsende Anzahl seiner Follower stiegen auch die Kommentare. Die Kritik der schonungslosen Meinungen haben ihm aufgezeigt, was er evtl. besser machen könnte und so seine Art zu fotografieren verändert. Den Spaß daran hat er zum Glück nie verloren.
Er fragt sich, wie Pixabay sein Geld verdient. Er habe sich informiert und keine plausible Antwort darauf bekommen.
Bei meiner Recherche fand ich heraus, dass es sich durch Affiliate-Links, Werbung, und eben durch die Anbindung mit Canva finanziert. Seit 2019 gehört Pixabay zu Canva. Einer Seite, auf welcher ich schon Banner und Thumbnails erstellt habe und über die Einfachheit der Seite sehr begeistert bin.
Karl hat auf Pixabay bisher 980 Fotos hochgeladen, welche ungefähr vier Millionen Mal heruntergeladen und angesehen wurden. Hut ab!
Laut ihm gibt es wohl ein Komitee, welches entscheidet, ob ein Bild auf die Startseite kommt oder nicht. 62 Mal hat das bei Karl schon geklappt und diese Bilder zeigte er uns auch bei seiner Präsentation. Er lädt die Bilder absichtlich mit niedriger Auflösung hoch, dass man ihn vorher fragen muss, ob man das hochauflösende Bild bekommen kann, um es für seine Zwecke zu nutzen. Smart!
Werner fragte nach, wie lange die Bilder auf der Startseite bleiben, worauf Karl keine Antwort hatte. Laut ChatGPT gibt es wohl keine Faustregel, aber es kommt wohl auch auf die Beliebtheit drauf an. Pixabay selbst gibt dazu keine fixen Angaben.
Karl zeigte uns die Bilder sortiert von wenig -> bis sehr populär. Angefangen bei 2300 Downloads, bis hin zu 716.000.
Landschaftsbilder der Superlative, welche die Schönheit der österreichischen Natur in seiner vollen Pracht zeigen. Hinderstoder im Herbst und Winter, zum Traunfall in Roitham möchte er nochmal hin. Abendstimmungen zwischen Enns und Asten und dem Sonntagberg konnte Karl eindrucksvoll auf Bildern festhalten. Oberhalb Seitenstettens stand sein Lieblingsbaum, welchen er unzählige Male und zu jeder Jahreszeit schon abgelichtet hatte.
Bedauerlicherweise wurde dieser aber zur Hälfte abgesägt, dass er jegliche Pracht und Wirkung leider einbüßen musste. Für Karl verständlicherweise ein Stich ins Herz. Wenn man unzählige Male zum selben Baum fährt und sich schon freut, wie die Bildwirkung heute sein würde, ist das wirklich unschön.
Die Vergänglichkeit, festgehalten in ewig währenden Bildern.
Karl freut sich sehr über ehrliche Kommentare. Eine Italienerin hatte einst bei ihm angefragt, ob sie für ihre ökologische Zeitschrift seine Bilder verwenden dürfe. Zunächst hatte er es Scam oder als Scherz abgetan, aber er hatte dann den Namen der Frau recherchiert und herausgefunden, dass sie wohl tatsächlich existiert und die Anfrage echt war. Für ihn nicht nachvollziehbar, wie sie ausgerechnet auf ihn gekommen war. Aber die Bilder sprechen wirklich für sich und sind sowohl in Sachen Bildwirkung, Bildausschnitt, als auch von den Farben stimmig und schön.
Ein toller Vortrag von Karl. Man merkt, wie sehr er sich für die Landschaftsfotografie interessiert und gerne draußen in der Natur ist. Dazu nimmt er das frühe Aufstehen und die Strapazen jedes Mal gerne in Kauf, um seinen eigenen Ansprüchen und denen seiner Follower gerecht zu werden.
Alfred war als nächstes dran und leitete die Bildbesprechung mit Streetfotografie ein. Schließlich könne man diese immer machen und sei an keine Voraussetzungen angewiesen. Er war in Urfahr unterwegs und hatte dort seine Kamera gezückt. Seine Mitzieher beeindrucken mich jedes Mal und er habe sich eine neue Nikon Z geholt. Die verbesserte Serienbildgeschwindigkeit und der Bildstabi gefallen ihm am meisten. Zurecht!
Dann zeigte er uns Bild vom Gesäuse, was ein riesengroßes Gebiet und einen- meiner Meinung- genauso großen Spielplatz für jeden Fotografen bedeutet. Er hatte sechs Fotopunkte entlang der Enns für dich ausgewählt. Er war bei der Lauferbauerbrücke, welche sich auch hervorragend als Fotospot eignet. In Admont startend, ging Alfred flussabwärts Richtung Reichramming und konnte sich dabei vor Fotomotiven gar nicht mehr retten. Panoramabilder, Langzeitbelichtungen, HDR, Fotostacking, Alfred hatte wirklich Spaß.
Christian war in Südmähren und zeigte uns ebenfalls äußerst beeindruckende Landschaftsbilder. Minimalistisch, wellenförmig. Auffällig waren die einzelnen Baumgruppen, welche ein richtiger Hingucker bei seinen Bildern waren.
Werner war beim Fuschlsee, hat uns Leberblümchen gezeigt und Langzeitbelichtungen aus der Hand. Er war in der Karlskirche mit einem 12mm Objektiv bewaffnet und konnte die- von Projektoren beschienene- Wand genial ablichten. Ein richtiges Spektakel, da es auf die Musik abgestimmt wurde und man sogar zwei Wale oder einen springenden Tiger gesehen hat. Am Floridsdorfer Wasserpark hat er uns Reiher, Stockenten und viele Schildkröten gezeigt.
Ich habe meine Bilder vom Streetfoodfestival gezeigt.
Monikas Bilder waren querbeet gemischt und gespickt von Vielfalt und Kreativität, so wie die vorherigen Bilder. Sie hatte ihren Hund in Bewegung gezeigt, ihr Bild für das Thema des Monats (Schuhe), Spiegelungen im Wasser, Blüten im Mostviertel, Marillenbäume und ein gelungenes Portrait ohne Blitz.
Manfred startete seinen Vortrag mit dem Update der Fernbedienung, was wir sehr lustig fanden. Dann klappte es doch und man sah Weinbergschnecken, ein Portrait seiner Schwester, Mann und Kinder und Buntspechte. Sein lustiger Osterclip hatte dann so richtig den Vogel abgeschossen, wo man ihn im Garten sehen konnte und er Desinfektionsmittel trank mit dem anschließenden Appell, nicht nach draußen zu gehen und schön zu Hause zu bleiben, da Corona.
Wieder eine bunt gemischte Bilderbesprechung. Vor allem Karls Vortrag über Pixabay war sehr interessant und lud zum Nachmachen ein. Ihr wollt auch eure bisherigen Lieblingsbilder präsentieren? Auch wenn ihr (noch) kein Mitglied seid, würden wir uns über jeden Beitrag von euch freuen! LG, euer Hubert.
Clubabend des 18.3.2025 - Werners Vortrag + Bildbesprechung
Hallo 🤗
Werner hat uns heute Bilder von seiner Neuseelandreise präsentiert, welche 2013 stattfand. Dazu hat er uns zunächst eine Landkarte gezeigt und beschrieben, wie seine- rund 5.000km- lange Reise verlief, welche er mit seiner Frau unternahm. Der gut 30 stündige Flug von Wien zur südlichen Insel des Landes war von unliebsamen Vorfällen und Zwischenlandungen überschattet, doch die wunderschöne, vielfältige Landschaft machte die Strapazen locker wieder wett. Sie wollten keine Städte besuchen, sondern sich wirklich vollkommen der Natur hingeben; ein Traum für jeden Landschaftsfotografen. Ich kann hier wirklich nur einen Teil von dem wiedergeben, was uns Werner alles detailliert erzählt hat. Positiv hervorzuheben ist, dass sich die gezeigten Bilder und die Erzählungen durch einen roten Faden schlängelten, da ihre Reise von Süden nach Norden verlief.
Mit ihrem sechs Meter langen Wohnmobil waren sie bestens ausgerüstet und konnten so ungehindert in der Nähe von Stränden parken, wo sie noch vor Sonnenaufgang auf den Beinen waren, um spektakuläre Bilder zu machen. Werner kam sichtlich ins Schwärmen, als er von den geografischen Gegebenheiten und den Tieren (z.B. Gelbaugenpinguinen) erzählte und die Bilder gaben ihm recht. Er war am Mount Cook, einigen Stränden, bei den Gletschern und Vulkanen. Ich fand die Farben der gezeigten Bilder sensationell. Nicht nur, weil sie natürlich, sondern auch knallig ins Auge stachen.
Der Wind malte wunderschöne Strukturen in den Sand, sodass Werner gar nicht anders konnte, als die Kamera zu zücken.
Natürliche Einflüsse und der Zahn der Zeit formten die Moeraki Boulders und auf seinen Bildern wirkte es, als hätte jemand ein Netz darüber gespannt. Die vielen Vögel, welche an bestimmten Plätzen brüteten, eigneten sich ebenfalls ausgezeichnet, abgelichtet zu werden. Aber auch während sie flogen, konnte er geniale Fotos von ihnen machen. Die Tierwelt zeigte sich in beeindruckender Vielfalt.
Er hatte sogar noch die Möglichkeit, mit Gasmaske und Helm ausgestattet, die White Island (Whakaari) zu besuchen. Seit dem Unglück im Jahre 2019 jedoch darf sich dort kein Mensch mehr der Vulkaninsel nähern. Er hatte also mehrfaches Glück. Nicht nur, dass nichts passiert ist, sondern auch, dass er sie noch begehen durfte. Ich hätte den dort heimischen Menschen aber auch vertraut und hätte mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, schließlich sollten die es ja wissen! 😅
Lange Rede, kurzer Sinn: Werner konnte mit seiner ruhigen, aber verständlichen Art eine beeindruckende Präsentation abliefern. Das Video mit der Diashow war hinterlegt mit passender, epischer Musik und sein Hintergrundwissen lieferte noch wertvolle Informationen hinter den Bildern.
Dann kam der stotternde Nervösling- meine Wenigkeit 😅- dran. Ich zeigte Bilder aus Enns und vom Pichlingersee.
Hermann war bei den Krimmler Wasserfällen und machte schöne Aufnahmen vom Attersee bei Sonnenuntergang. Ein Makro von einer Tulpe war auch sehr schön anzusehen. Des weiteren zeigte er, was er mit Pixlr- einem Bildbearbeitungsprogramm- zaubern konnte. Damit lassen sich Hintergründe entfernen, austauschen und kreative Ränder hinzufügen. Ich habe selbst noch keine Erfahrung damit machen können, klang aber sehr einladend 👍 Leider wollte der Fernseher einige seiner Bilder nicht anzeigen, da er so die Vorher-Nachher-Bilder veranschaulichen wollte. Schade!
Dann kamen wir zum Entschluss, dass jeder im Club die Möglichkeit bekommen sollte, so einen Vortrag wie Werner oder Christian zu halten. Karl wird uns beim nächsten Mal Pixabay und seine 9-jährige Reise dazu etwas näher erläutern. Freue mich schon darauf!
In mir verstärkte sich der Gedanke, dass ich eventuell etwas zum Thema Makro-Fotografie beisteuern könnte, weil ich das auch superspannend finde.
Wollt ihr uns auch an einem Clubabend von eurer Reise oder einem interessanten Thema erzählen? Ihr seid herzlich eingeladen!
Wenn ihr Fragen, Anregungen und Kritik habt, könnt ihr mir dies gerne per Mail schreiben. Ich freue mich auf euch! LG, euer Hubert
Clubabend des 11.2.2025 - Elfis Vortrag + Bildbesprechung
Elfi hat uns einen tollen Einblick über ihre Varanasi-Reise im Jänner diesen Jahres gegeben. Gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen war sie fünf Tage und vier Nächte in der nördlichen Stadt Indiens, wo ihr rund 2000 Fotos gelungen sind. Ihr Hotel war in ruhiger Lage und damit hatten sie eine gute Gelegenheit, den 7-8 km langen Ganges entlang zu gehen und sich vom Zauber dieser Stadt berieseln zu lassen.
Die Architektur, die Leute, die Tiere ... ein unsagbar breites Spektrum an Fotomotiven, die sich ihr geboten haben. Von der Rikscha aus konnte sie ebenfalls sehr vieles einfangen. Das Verkehrsaufkommen sei enorm, dafür gibt es dort so gut wie keine Zusammenstöße. An den Ghats (=Stufenanlagen für religiöse Zeremonien) hatte Elfi sehr viele Gelegenheiten genutzt, sehr gute Bilder zu machen. Sie erzählte von den Sadhus, die jedwede Besitztümer aufgaben, um ein Leben in spiritueller Disziplin zu führen. Von den vielen Friseuren, den Händlern, dem bunten Treiben der Stadt. Ein Paradies für jeden Fotografen.
Auffällig war für sie, dass die Fenster alle vergittert waren, da die wildlebenden Affen sonst alles gestohlen hätten, was sie zwischen die Finger bekämen.
Zum Schmunzeln waren unter anderem Tiere, die bunte Pullover trugen wie Hunde oder Ziegen. Der gute Umgang zwischen den Leuten machte sich auch bei den Tieren bemerkbar und so konnte man sie bedenkenlos streicheln und sich ihnen nähern. Die Hinterlassenschaften der Vierbeiner waren zwar ein Thema, werden von den Leuten aber auch rasch weggebracht. Müll gab es jedoch überall wie Sand am Meer, seufz. Die Häuser waren zwar ziemlich verfallen, aber bewohnt. Wenn den Leuten kalt war, haben sie einfach Äste und Holzstücke mitten auf die Straße gelegt und angezündet. Mach das hier mal! 🤣
Auch zum Thema Feuerbestattungen hat uns Elfi einiges berichten können, welche meistens an den Ghats stattfanden. Die berühmtesten sind die Manikarnika, Assi und Harishchandra Ghats, wo Familienmitglieder rituell bestattet werden. Leute mit dem nötigen Kleingeld konnten das Holz selbst kaufen, die Ärmeren würden beim elektrischen Krematorium verbrannt. Die Asche wird anschließend in den Ganges gestreut, danach huldigt man den Toten durch rituellen Waschungen, welche geschlechtsspezifisch in eigene Bereiche abgetrennt ist. Man konnte auf ihren Bildern sehen, wie viel Holz überall gestapelt war und was für eine große Sache das dort eigentlich ist.
Welche Kamera und welches Objektiv kam zum Einsatz? Eine OM-D E-M1 Mark III von Olympus, dazu das 12-100mm F4 Reiseobjektiv.
Auch mit dem Boot waren sie viel unterwegs, was dem Fährmann natürlich gefallen hat. Dabei wollten sie dann auch wissen, was auf dem anderen Ufer des Ganges so vor sich ging und haben eine überaus nette Großfamilie kennengelernt. Beinah unangenehm wurde es für sie, dass sie von ihnen zum Essen eingeladen wurden, obwohl sie selbst nichts hatten. Gastfreundschaft wurde auf jeden Fall großgeschrieben 👍
Erwähnenswert ist hierbei noch, dass die Frauen dort immer sauber angezogen waren und auch nie merklich schmutzig wurden durch die Arbeit.
Die jungen Leute seien wohl auch extrem wissbegierig und streben anspruchsvolle Berufe an, was Elfi wirklich lobend anmerkte.
Großstädte wären nichts für sie, da dort auch die Luft wesentlich schlechter sei, als außerhalb.
Elfi wurde gefragt, ob sie das Essen dort gut vertragen hatte. Da sie auf Fisch und Fleisch verzichtete, war das wohl kein Problem für sie.
Ihr merkt schon, so einen richtigen roten Faden bekomme ich bei dem Bericht leider nicht hin, aber die Fülle an Informationen und Eindrücken war einfach gigantisch, die Elfi in ihrem Vortrag rübergebracht hatte. Schwer vorstellbar, wie es für sie in den fünf Tagen gewesen sein muss, einfach irre.
Hier ein paar Bilder, die sie unter anderem auch beim Vortrag gezeigt hatte:
Anschließend hat uns Alfred nach Marrakesch entführt.
Von Wien aus hat er sich in den Flieger gesetzt, um in die historische und große Altstadt zu kommen. Er war in der ersten November-Woche dort gewesen und hatte sein Hotel im Zentrum. Er hat von der Koutoubia Moschee mit Minarett berichtet und von den drei Kugeln, die oben an der Spitze thronen. Sie sollen für die drei Religionen stehen, welche in der Stadt praktiziert werden: Judentum, Christentum und Islam. Er berichtete auch von Hassan II., welcher eine tragende Rolle in der Geschichte dieser Stadt spielte.
In Rabat hatte er einen guten Blick auf den Königspalast, das große Mausoleum von Mohammed V., welcher der Vater von Hassan II. war und den Frauen viele Rechte gegeben hatte. Viele Marokkaner pilgern wohl auch regelmäßig dort hin. Die Altstadt im Zentrum sei mit einer großen Mauer umrahmt, welche im 12. Jhdt. ursprünglich als Schutz vor Angreifer errichtet wurde.
In Fés hatte er auf einer Ansichtshöhe einen guten Blick über die gesamte Stadt. Er hatte uns auch ein tolles Foto vom Marokkaner-Brunnen gezeigt, wovon auch Wien einen verpasst bekommen hat, als Symbol der kulturellen Verbindung zwischen den beiden Ländern.
Er hatte auch einen guten Blick auf eine der ältesten Universitäten der Welt, in welcher man religiös und naturwissenschaftlich ausgebildet wird.
Die weltweit einzige (und leider nicht funktionsfähige) Wasseruhr konnte er ebenfalls ablichten. Schöne Aufnahmen konnte er auch von Fés Königspalast, der Steinwüste und der Ziz-Schlucht machen. Zu Fuß schloss er sich einer langsamen Karawane an, da er nur so die Gelegenheit bekam, Fotos zu machen. Ein Sonnenuntergangsbild konnte er mit Lightroom gut retten, obwohl es für das menschliche Auge ganz anders aussah. Tja, mit einer langen Belichtung kann das menschliche Auge eben nicht mithalten!
Manfred hat rund 80 Jahre alte Analogfotos abfotografiert und mit Photoshop eingefärbt. Das Zauberwort hierbei lautet: Neural Filter.
Es waren alte Familienbilder, die uns wirklich haben staunen lassen, wie gut das Einfärben der künstlichen Intelligenz funktionierte. Ein paar genauere Anpassungen seien laut Manfred zwar schon nötig, aber es konnte sich definitiv sehen lassen. Ihr wollt das auch? Entweder hier oder auch auf Youtube könnt ihr euch schlau machen.
Werner zeigte uns Bilder vom Gosau-See und demonstrierte und verglich unbearbeitete Raws mit den fertigen Ergebnissen, welche sagenhaft aussahen.
Eine halbe Stunde vor dem Sonnenaufgang hinter dem Dachsteinmassiv lag er mit seiner Kamera auf der Lauer und zeigte uns ein geniales Landschaftsbild nach dem anderen. Die schönen Strukturen der eisbedeckten Wasseroberfläche, die durch Quellen entstanden waren. Das Ballonfestival in Gosau war ebenfalls eine Augenweide und zeigte eindrucksvoll, was man mit langjähriger Erfahrung und Können zustande bringt. Dazu hatte er eine Doppelbelichtung angefertigt und in Photoshop mit passender Deckkraft zusammengesetzt. So hatten Spitzlichter ein schönes Bokeh und der mittige Heißluftballon hatte einen schönen, leuchtenden Schleier bekommen. Genial.
Insgesamt wieder ein sehr inspirierender und toller Clubabend. Elfis Vortrag war gespickt mit Erfahrungen und Geschichten aus Varanasi, die sie mit spektakulären und genialen Bildern festgehalten hat. Zwischendurch gab es interessante Fragen von den Mitgliedern, welche Elfi mit bestem Wissen und Gewissen beantwortet hatte. Auch Alfred hat kreative Augen bewiesen und gezeigt, wie schön und beeindruckend Marokko ist. Manfred hat uns die Neural-Filter genial nähergebracht und gezeigt, was heutzutage möglich ist. Inspirierend für alle, die noch alte Dias und S/W-Fotos rumliegen haben. Irgendwie schade, dass ich zu dieser Zeit noch nicht am Leben war, schließlich habe ich noch nie mit Dias hantiert. Werners Bilder waren so toll wie inspirativ. Gosau ist wirklich ein wunderschönes Fleckchen Erde und lädt förmlich zu Foto-Sessions ein.
Neugierig geworden? Dann schaut gerne beim nächsten Fotoclubabend vorbei! Wir freuen uns immer über neue Gesichter! LG, euer Hubert.
Clubabend des 21.1.2025 - Bildbesprechung und neue Themen
Werner startete mit der Bildbesprechung. Er hat uns wieder beeindruckende Landschaftsbilder mitgenommen. Zwischen Weihnachten und Neujahr war er mit seinem Wohnmobil für zwei Nächte im Salzkammergut unterwegs. Der Almsee war teilweise zugefroren, was eine überaus nette und fotogene Struktur bedeutete. Ein HDR-Panorama, bestehend aus 15 Querformatbildern war wie gewohnt eine Augenweide. Die linke Seite des Bildes sei dunkler gewesen, weswegen er die Belichtung entsprechend angepasst hatte, weswegen er nur ein HDR machen konnte.
In Ebensee am Traunsee war er ebenfalls auf der Pirsch.
Dann fuhr er weiter zum vorderen Langbathsee und zeigte eine Gegenüberstellung zu einem Herbstbild, welches er von der selben Baumgruppe fotografiert hat. Wir waren uns einig, dass das winterliche Bild besser aussah, da das Herbstbild sehr explosiv von den Farben und gar übersättigt wirkt. Das Winterbild war sehr dezent, zeigte die Baumgruppe aber ebenso eindrucksvoll und wirkte insgesamt harmonischer, besonders für diese Jahreszeit.
Alfred war in Volkersdorf und hat uns spitzenmäßige Doppelbelichtungs-Fotos gezeigt. Schwäne an der Donau, Makros von Blättern mit umrandeten Eiskristallen. Man muss lobend hervorheben, dass das Zusammenspiel zwischen Farbe und Eis wirklich genial aussieht. Ebenso genial war sein Foto von der Tillysburg im gleichnamigen Ort, welche er in der Früh aufgenommen hatte. Von der Ennsbrücke aus konnte er ebenfalls beeindruckende Fotos machen. Das Thema des Raureifs zog sich quer durch seine Bilder; einfach schön anzusehen!
Christian war vor zwei Wochen am Rabenberg und machte sich den Raufreif ebenfalls zunutze. Im Gegensatz zu Alfred war Christian aber eher am Abend unterwegs. Auch seine winterlichen Bilder waren wieder genial umgesetzt und zeigten, was er für ein gutes Auge hat. Für den Berg Ötscher hat er sein Tele-Objektiv geschnappt und gezeigt, dass man auch mit mehr Brennweite beeindruckende Landschaftsbilder aufnehmen kann.
Monika findet die ICM-Fotografie sehr spannend, da man sich hier kreativ ausleben kann und entsprechend sah man ihr Engagement an ihren Bildern. Tadellos meiner Meinung. Tolle Aufnahmen sind ihr auch am Schwarzensee im Salzkammergut gelungen. Meine persönlichen Highlights waren die Makros, die sie von ihren Amaryllis-Blumen angefertigt hat. Der Schärfegrad er Details war eindrucksvoll und mit allerlei Lampen konnte sie diese gut ausleuchten. Der pinke Hintergrund (von den Vorhängen) wirkt stimmig und während der Bildbesprechung bekam man Lust, selbst das Makro-Objektiv ran zu schnallen und aktiv zu werden. Eine- mit Raureif bedeckte- Heckenrose wurde ebenfalls gut in Szene gesetzt. Man muss also nicht quer durch die Weltgeschichte touren, um spannende Makros machen zu können, vor allem wenn's draußen zapfig kalt ist 😅 Tolle Bilder!
Hermann war in Wien auf der Pirsch und hat einen Zigaretten-Behälter mit einem lustigen Spruch (Host a Tschick? 😆) fotografiert. Mit sichtlich offener Blende gelang es ihm gut, das Objekt vom Hintergrund zu separieren und eine passende Unschärfe zu erzeugen. Bei der James-Bond-Ausstellung am Siemens-Gelände hat er tolle Bilder der ausgestellten Sportautos gezeigt, welche in den Filmen zu sehen waren. Modifiziert, abgeschnitten und kultig. Da gehen einem schon die Adjektive aus! Von einem Hotelzimmer in der Seestadt Aspern konnte er ein tolles Architektur-Foto machen. Robert fügte lobend hinzu, dass man dort geniale Bilder machen kann. Es sei aber nicht empfehlenswert, dort mit dem Auto zu parken, da man sofort zur Kasse gebeten wird.
Ich habe meine Bilder gezeigt, die ich am 30.12.2024 mit dem Sigma 70-200 2.8 am Luftenberger Golfplatz gemacht habe. Die Fototour war einsame spitze. Kalt war mir nicht, schließlich war ich warm genug angezogen. Von St.Georgen bin ich zu Fuß nach Luftenberg und wieder zurück und konnte die schneebedeckte Landschaft gut zu Bild bringen. Die Fußspuren waren ein astreiner Eye-Catcher, was ich nicht erwartet hätte. Alfred hatte den guten Vorschlag gebracht, dass man den Weiß-Regler bei Schnee immer etwas anheben kann. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es ruhig überbelichtet sein darf, da dies ein Winterbild aufwertet. Werner meinte ebenfalls, dass er die Gesamthelligkeit eine halbe Blendenstufe erhöhen würde. Ich war früher immer der Meinung, die Belichtung immer relativ niedrig zu halten, damit das Bild im Weiß nicht ertrinkt, aber bei Schnee ist das überhaupt kein Problem. Sehr hilfreich und informativ, andere über die eigenen Bilder drüber schauen zu lassen und Meinungen einzuholen! 👍
Robert hat uns beeindruckende ICM- und Winterfotos gezeigt. Sehr gut gefallen haben mir die Farben, die Bildstimmung und die Ausschnitte. Geografisch führten die Bilder nach Annaberg und zum Tirolerkogel. Genial war sein Blick auf den Ötscher, den er von der anderen Seite- wie Christian gezeigt- fotografiert hatte. Mega genial fand ich auch den "Wasserfall aus Wolken". Stimmungsvolle Landschaftsbilder und eine charmante, alte Hütte, die inmitten der verschneiten Natur als Fotomotiv diente. Der Vortrag bot wirklich viele Inspirationen- wie die bisherigen Bilder- und zeigte eindrucksvoll, wie kreativ Winterfotografie sein kann.
Durch einen Arbeitskollegen habe ich Joe kennengelernt und ihn eingeladen, bei Gelegenheit rein zu schnuppern. Die Gelegenheit hat er genutzt und uns seine unglaublich guten Tierbilder gezeigt, welche mit dem Sigma 150-600 (mitunter meine Lieblingslinse) gelungen sind. Eine- sich sonnende- Natter, Bienenfresser, Eisvögel, Turmfalken im Flug; sein Wissen über die Tiere war ebenso beeindruckend wie seine Bilder. Geduld, Ruhe, Glück und ein Teleobjektiv mit viel Brennweite, mehr bräuchte man nicht. Tiere sind so unvorhersehbar wie schön. Ein Laubfrosch in der Größe eines Fingernagels, ein Hermelin in Hörsching, Graugänse in Steyregg, Rotkehlchen am Trauner Stadtfriedhof. Sein Vortrag hatte so enorm viel Inhalt, dass ich mich leider kurz fassen muss. Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass man sein Engagement für die (Tier)-Fotografie regelrecht spürt und man definitiv den Eindruck erhält, dass er ein tolles Auge für Tierfotos, als auch Landschaften hat.
Besprechung für die eingesendeten Bilder für das Thema des Monats:
Alfred war in Marokko, genauer gesagt in Marrakesch und war am zentralen Platz, wo er die Kamera nach links unten gezogen hat, um den Effekt hinzubekommen. Christian war mit seinem 70-300mm auf Maui. Elfi war in Wels und fand die nicht aufgespannten Schirme und die Kirche spannend. Es habe zig Versuche gebraucht, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden war. Werner hat an einem nebeligen Tag eine Elster am Nussbaum fotografiert. Eine 10-Sekündige Belichtung, wo er erst nach sieben Sekunden die Kamera bewegt hat. Monika war am Schwarzensee und hatte schon vor, dieses auszutauschen. Wir waren uns jedoch einig, dass ihr jetziges Bild sehr gut passt. Christian würde das Grün ein bisschen reduzieren, da es ein wenig knallig wirkt. Werner spricht die Vielfältigkeit der Clubmitglieder und deren Fotos an. Mein Bild ist gewollt so abstrakt und mir gefällt der Kontrast sehr gut.
Dann haben wir über neue Themen für das "Thema des Monats" gesprochen. Wir fanden Elfis Vorschläge sehr passend, weswegen wir diese auch gleich angenommen haben. Jeder war gefragt und es wurde im Endeffekt ein breites Spektrum an Themen, worüber ich sehr zufrieden bin und ich hoffe die anderen auch!
Zusammengefasst kann man sagen, dass mir die Bilder der Mitglieder extrem gut gefallen haben und der ganze Abend war eine tolle Bereicherung und Inspiration. Mit dieser Mitschrift möchte ich auch Inspirationen schaffen. Jemand liest das eventuell und denkt sich: Boah, das google ich mal. Sieht dann, dass es dort mega schön ist, fährt hin und hat dort eine tolle Zeit. Egal ob mit Kamera oder nicht. Ich als Stubenhocker nehme dann gerne die Kamera- so als Anstoß- mit, um die Welt mit meinen Augen. zu sehen und in Bildern fest zu halten, wie die Umgebung auf mich gewirkt hat. Fotografie ist ein so bereicherndes Hobby, welches ich nie wieder missen möchte. LG, euer Hubert.
Clubabend des 17.12.2024 - Vortrag von Christian und Bildbesprechung
Christian hat uns heute die ICM-Fotografie näher gebracht. ICM steht für Intentional Camera Movement.
Dazu hat er uns zunächst einige Bilder (2010 in New York) gezeigt, die er mit Photoshop und dem Motion-Blur-Filter bearbeitet hat, um diesen Look nachträglich an Bildern vorzunehmen. Dies kann gut und gerne zwei Stunden in Anspruch nehmen, da er mit verschiedenen Layern und angepasster Sichtbarkeit arbeitet. Der Vorteil hierbei ist, dass die Striche sehr gleichmäßig aussehen und man die Kontrolle über den Verlauf hat.
Anders verhält es sich bei der klassischen Vorgehensweise eines ICM-Fotos, wo man die Kamera während der Belichtung bewegt.
Ein Bild hat er mit einer F22 und einer Belichtung von 0,3 Sekunden gemacht. Die Beugungsunschärfe aufgrund der geschlossenen Blende ist hierbei irrelevant, da wir hier keine Schärfe benötigen. Zu empfehlen wäre hierbei ein ND-Filter, da man hier auch offenblendig arbeiten kann.
Ebenfalls kann man auch gut mit dem Stativ vorgehen, da man eine sehr gleichmäßige Bewegung ins Bild bekommt.
Gute Motive für ICM wären: Baumstämme, Meer, Blumen wie z.B. Mohnblumen und Taxis. Es sei erwähnt, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Das "Malen" mit der Kamera ist eine tolle Möglichkeit, sich kreativ auszuleben. Vor allem, wenn man scharfer und perfekter Bilder überdrüssig wird.
Christian hat uns auch noch tolle Bilder gezeigt, die er im Jungwald in Enns geschossen hat. Doppelbelichtungen gehören ebenfalls zu seinem Repertoire und schafft es, diese in beeindruckenden Kreationen auszuarbeiten. Sein Auge und seine Erfahrung für Landschaftsbilder äußern sich in seinen Meisterwerken. Bei einem Mitzieher mit Flamingos hat er es geschafft, die Tiere scharf darzustellen, der Hintergrund war entsprechend unscharf.
Mit einer Brennweite von 70mm und einer Belichtungszeit von 1/18. Er meinte, dass man sehr viel probieren muss, schließlich würde eine längere Belichtung auch ein anderes Bild bedeuten. Auch in welche Richtung man schwenkt, von wo man anfängt und aufhört. Zu viel Himmel würde die obere Hälfte wieder überbelichten. Auslöser drücken, kurz warten und erst dann bewegen. Ihr merkt schon, die Möglichkeiten sind endlos.
Danach haben wir uns die Fotos bezüglich zum Thema des Monats angesehen und darüber gesprochen.
Die Geschichte hinter den Bildern war sehr interessant und würde hier definitiv den Rahmen sprengen.
Werner hatte uns dann seine Meisterwerke präsentiert. In Pisa sei ihm während einer 15-sekündigen Langzeitbelichtung ein Mann ins Bild gelaufen, den man aber nur noch sporadisch erkennen kann. Hat aber von der Position her sehr gut gepasst, da es dem Bild zuträglich und nicht störend ist.
Auch in Vernazza sind ihm einige extrem gute Bilder gelungen. Man könne hier gut Teilstrecken mit dem Boot befahren. Werner weiß genau was er macht und wie er seine Vorstellung im Kopf in ein Bild verwandeln kann. Dazu helfen ihm seine hervorragende Ausrüstung und ein geschultes Auge.
Weiters war er noch in Tirol, am Traunstein, hat den Eben-, und Langbathsee fotografiert und uns beeindruckende Landschaftsbilder präsentiert.
Die diagonal gepflanzten Bäume und der richtige Zeitpunkt waren sehr wichtig für die Gestaltung seiner Ausarbeitung. Sehr schön anzusehen.
Manfred war am 13.10. auf seinem Balkon und mit dem 70-200 bewaffnet, um den Kometen "ATLAS" vor die Linse zu bekommen. Die vielen Wolken hätten ihm beinah einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber seine Geduld zahlte sich aus und so konnte er uns den Schweif am Nachthimmel gut präsentieren. Mit dem 85er F1.4 gelangen ihm geniale Portraits. Die Schärfe war genial und die Hintergrundunschärfe sehr wohlwollend und ansprechend. Eine Woche später nahm er sein 14mm Ultraweitwinkel und machte mit einer 13 sekündigen Belichtung ein weiteres Kometen-Bild, dieses Mal nicht vom Balkon, sondern auf einer Landstraße. Er achtete stets darauf, nicht zu lange zu belichten, da die Sterne sonst zu Strichen wurden und dies wollte er tunlichst vermeiden. Alfred und ich waren der Meinung, dass man mit Croppen ein Bild durchaus verbessern kann. Mal sehen, ob er es umsetzen wird. 😆
Monika war fleißig in Ennsdorf und hat uns gezeigt, wieviel Schnee wir zu dem Zeitpunkt im letzten Jahr hatten (10.12.2023). Ihre Winterbilder sahen einfach genial aus. Das Weiß des Schnees hat sie mit ihren Bildern toll rübergebracht. Von der Ennser Brücke hatte sie einen tollen Ausblick und die Kapelle hatte sie ebenfalls genial in Szene gesetzt.
Zu Allerheiligen war ich mit dem Sigma 50mm 1.4 beim Friedwald in Clam unterwegs und habe die herbstliche Landschaft in Bildern festgehalten.
Von Nahaufnahmen von Pilzen bis hin zu Gegenlichtaufnahmen und kontrastreichen Fotos ist mir einiges gelungen. Ich komme gerne her, schließlich habe ich selbst eine Verbindung zu diesem Ort, da mein bester Freund aus alten Tagen hier liegt.
Karl war- wie Werner- beim hinteren Langbathsee und hat uns ebenfalls mit seinen Aufnahmen beeindruckt. In Schladming am Spiegelsee konnte man das Dachsteinmassiv im Hintergrund sehr gut erkennen. Fleißig wie er ist, konnte er in der Früh ein geniales Foto mit Nebel schießen. In Kärnten hat er die rund 30km lange Nockalmstraße sehr schön veranschaulicht. In Slowenien am Bleder See war er ebenfalls, genauso am Giglachsee und am Oberschlierbach. Sehr tolle Inspirationen für jeden Landschaftsfotografen. LG, euer Hubert.
Clubabend des 15.10.2024 - Vortrag von Alfred und Bildbesprechung
Alfred hat heute einen tollen Vortrag über die Street-Fotografie gehalten und über seinen Erfahrungen und Bilder gesprochen. Dazu hatte er noch zwei Bücher mitgenommen, die zum Nachahmen anregen. Das interessanteste für ihn an der Street-Fotografie ist, dass man auf nichts angewiesen ist und sowohl bei Wind und Wetter und egal zu welcher Uhrzeit raus gehen kann. Es braucht also keine Rahmenbedingungen.
Zum besseren Verständnis hat Alfred auch die EXIF-Daten der gezeigten Bilder zusammengetragen, wo man Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO erfahren hat. Als Kamera benutzt er eine Nikon Spiegelreflexkamera mit dem 24-120mm aufgrund der Flexibilität.
Die gezeigten Bilder hat er in Themen gegliedert: Spiegel / Schaufenster, Doppelbelichtung, Langzeitbelichtung, Goldene Stunde, Bildeffekte, Bahnhof und Straßenkünstler.
Unterwegs war er auf der Herrenstraße in Linz, in Udine, Murano, Venedig, Porto und am zeitgenössischen Bahnhof in Madrid. Seine Begeisterung während des Vortrags war ungebrochen und hat uns alle inspiriert. Die Bilder waren tadellos. Mir haben vor allem die Mitzieher und Doppelbelichtungen sehr gut gefallen, wo ich mir selbst dachte: Wie funktioniert das bei meiner Kamera? (Randinfo: Bei der Sony A7IV leider nicht möglich, nur über Software)
Alfred hat noch angemerkt, dass er oft mit der Serienbildfunktion fotografiert hat, damit er später das beste raussuchen kann. Der richtige Schritt, die richtige Position der Person; ein gutes Foto hat viele Facetten. Da kann es eben nicht beim erstbesten Foto klappen! Apropos: Er meinte ebenfalls, dass es eventuell sein kann, dass kein einziges gutes Bild bei einer Street-Fototour rauskommen kann, aber das Risiko geht man doch gerne ein, oder?
Erwin hat uns als nächstes seine Bilder präsentiert. Schwarz/Weiß, quer gemischt. Ein Vogel am Traunsee war sehr schön in Szene gesetzt, genauso schön anzusehen war sein Foto von der Steyrer Altstadt und vom Musiktheater in Linz. Seine langjährige Expertise spiegelt sich auf seinen Bilder wider, einfach toll.
Karl hat den Herbst wunderbar mit seinen Bilder veranschaulicht. Am Schafferteich im Vorderstoder und am Langbathsee hat er uns tolle Aufnahmen präsentiert. Der angebrachte ND-Filter hat ihm die Farben viel zu intensiviert, weshalb er in der Nachbearbeitung diese korrigieren musste. Die präsentierten Bilder waren aber top, denn die Spiegelungen und Bildkompositionen waren einfach schön anzusehen. Die warmen Farben der Blätter, die natürlichen Rahmen, die Schönheit der Natur.
Christian war in Alaska und hat uns traumhafte Bilder der Gletscherfelder gezeigt. Landschaftsfotografie ist seine Leidenschaft und entsprechend großartig waren seine Bilder. Aus der Luft mit dem Hubschrauber gelang es ihm, unvergessliche Momente auf dem Sensor seiner Kamera festzuhalten. Ihm gefallen die schmalen, hohen Bäume sehr, welche an heimische Christbäume erinnern. Sogar einen Grizzlybär hat er vor die Linse bekommen! Die malerischen Landschaften waren wie gewohnt eine Augenweide.
Auf Hawaii hat er die Silhouetten von Fischern mit ihren Angeln fotografiert; die rote Abendsonne setzte dem ganzen die Krone auf. Auf Maui hatte er auch auf über 3.000 Metern über dem Meeresspiegel die Kamera gezückt und auch den Strand mit einer genialen Wolkenstimmung festgehalten. Das Wetter sei selten optimal gewesen, aber das Hauptaugenmerk lag auch eher auf Unternehmungen mit der Familie. Trotzdem waren die Bilder eine Wucht und eine hervorragende Bereicherung für die Bilderbesprechung. LG, euer Hubert.
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UNION ENNS
























































































































































































































